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	<title>telefreizeit &#187; open</title>
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	<description>Freie Zeit, die IT-gestützt ortsunabhängig genutzt wird.</description>
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		<title>Freie Daten von Non-Profit-Organisationen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 01:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Behörden sehen sich zunehmend einer Forderung nach offener Bereitstellung von Daten gegenübergestellt. Der Wunsch, so viele Daten wie möglich so offen wie möglich zu erhalten, kann auch an gemeinnützige Organisationen (Non-Profit-Organisationen) gerichtet werden. In ihrem Blog Nonprofits-vernetzt.de hat Dr. Brigitte Reiser heute einen lesenswerten Beitrag unter den Titel &#8220;Open Data und der gemeinnützige Sektor&#8221; veröffentlicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Behörden sehen sich zunehmend einer <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/04/opendata-hackday/">Forderung nach offener Bereitstellung von Daten</a> gegenübergestellt. Der Wunsch, so viele Daten wie möglich so offen wie möglich zu erhalten, kann auch an gemeinnützige Organisationen (Non-Profit-Organisationen) gerichtet werden. </p>
<p>In ihrem Blog <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de">Nonprofits-vernetzt.de</a> hat Dr. Brigitte Reiser heute einen lesenswerten Beitrag unter den Titel &#8220;<a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/open-data-und-der-gemeinnutzige-sektor/">Open Data und der gemeinnützige Sektor</a>&#8221; veröffentlicht, der in diese Richtung weist.</p>
<p>In ihrem Beitrag lässt Sie auch Lucy Bernholz (Blueprint Research &#038; Design) zu Wort kommen, die im März 2010 eine Reihe von Forderungen zum offenen Datenaustausch im Nonprofit-Sektor zu einem <a href="http://philanthropy.blogspot.com/2010/03/open-philanthropy-modest-manifesto.html">Manifest</a> zusammengestellt hat. </p>
<p>Die Forderungen sind nachvollziehbar und nahezu durchgängig unterstützenswert.<br />
Selbstverständlich gerät die Datenbefreiung schnell auch an Grenzen, zu nennen sind insbesondere Rechte Dritter und Datenschutz. </p>
<p>Nichtsdestoweniger sollten gemeinnützige Organisationen, die ja von Bürgerinnen und Bürgern unterstützt werden und auch weiterhin unterstützt werden wollen, auf ein möglichst hohes Maß an Transparenz hinwirken (siehe hierzu etwa <a href="http://spenden.de">spenden.de</a>). </p>
<p>Rohdaten sollten nicht als Immaterialgut gehortet werden, sondern nach Klärung der Rechte und gegebenenfalls notwendigen Anonymisierungsmaßnahmen (etwa Aggregation) für andere Organisationen und Einzelpersonen zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Dort wo staatliche Stellen fördernd eingreifen, sollten sie darauf Wert legen, dass mit öffentlichen Geldern gesammelte Daten nicht allein der geförderten Stelle gehören, sondern unter freien Lizenzen veröffentlicht werden.</p>
<p>Der offene Datenaustausch zwischen gemeinnützigen Akteuren ist meiner Meinung nach auf drei Ebenen wünschenswert: (1) Software, (2) Werke, (3) Datenbanken. Auf jeder der drei Ebenen gibt es eine besondere Ausprägung freier Lizenzen. Die ersten zwei werden vereinfachend mit einer Person in Verbindung gebracht: (1) für freie Software steht <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Richard_Stallman&#038;oldid=72596167">Richard Stallman</a> mit GNU, (2) für Werke (Kulturvernetzung) steht <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lawrence_Lessig&#038;oldid=74370471">Lawrence Lessig</a> mit den <a href="http://de.creativecommons.org">Creative Commons Lizenzen</a>.<br />
Mittlerweile gibt auch passende freie Lizenzen für (3) Datensätze in Datenbanken. Auf Initiative der Open Knowledge Foundation (jetzt auch in Deutschland: <a href="http://okfn.de">http://okfn.de</a>) sind die <a href="http://www.opendatacommons.org/licenses/odbl/">Open Database License</a> (ODC-ODbL &#8220;Weitergabe unter gleichen Bedingungen&#8221; und &#8211; als Entwurf &#8211; ODC-By &#8220;Namensnennung&#8221;) und die <a href="http://www.opendatacommons.org/licenses/pddl/">Public Domain Dedication and Licence</a> (PDDL) entstanden (Miller / Styles / Heath: <a href="http://events.linkeddata.org/ldow2008/papers/08-miller-styles-open-data-commons.pdf">Open Data Commons</a>, 2008).<br />
Mit der PPDL wird versucht, Daten praktisch gemeinfrei zu machen. Das gleiche Ziel wird mit der <a href="http://de.creativecommons.org/neu-im-programm-cc0/">Creative Commons Lizenz CC0</a> angestrebt. Inwieweit eine Kompatibilität solcher Public Domain Lizenzen mit dem deutschen Immaterialgüterrecht herzustellen ist, bleibt noch zu klären. </p>
<p>Wenn einmal befreite Daten (mit klaren Angaben zu den Nutzungsrechten) in gemeinsame Datenbestände aufgenommen werden, kann sich ein neuer Blick auf größere Zusammenhänge ergeben (schönes Beispiel: <a href="http://www.gapminder.org">http://www.gapminder.org</a>).<br />
Ein bemerkenswerter Datenpool für offene Daten ist das CKAN (<a href="http://de.ckan.net/about">Comprehensive Knowledge Archive Network</a>).</p>
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		<title>OpenData Hackday: Zugang zu Verwaltungsinformationen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 21:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem ersten Tag schon einmal ein paar Worte zum OpenData Hackday in Berlin. Das vom Open Data Network e.V. organisierte barcampartige Event am Veranstaltungsort der re:publica und re:campaign (Kalkscheune in Berlin) sollte Akteure zusammenführen, die daran interessiert sind, den Zugang zu offenen und gemeinfreien Verwaltungsinformationen zu verbessern. Ab morgens dabei waren etwa 40 Teilnehmer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem ersten Tag schon einmal ein paar Worte zum <a href="http://opendata.hackday.net">OpenData Hackday</a> in Berlin. Das vom <a href="http://opendata-network.org">Open Data Network e.V.</a> organisierte barcampartige Event am Veranstaltungsort der <a href="http://re-publica.de/10/">re:publica</a> und <a href="http://re-campaign.de">re:campaign</a> (Kalkscheune in Berlin) sollte Akteure zusammenführen, die daran interessiert sind, den Zugang zu offenen und gemeinfreien Verwaltungsinformationen zu verbessern. Ab morgens dabei waren etwa 40 Teilnehmer, später gab es &#8211; wie bei einem Barcamp üblich &#8211; eine gewisse Fluktuation. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Programmierer, die sich damit beschäftigen, Verwaltungsdaten durch eigene Anwendungen und Visualisierungen für Bürger zu erschließen und in Form von <a href="http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mashup_deutscher_e_government_blogs/">Mashups</a> neue Nutzungsmöglichkeiten auszuloten.</p>
<p>Da es in der Regel keinen direkten Zugang auf die bei Behörden gespeicherten Rohdaten gibt, müssen sich Anwendungen derzeit häufig mit dem Auslesen von Inhalten aus Webseiten behelfen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Screen_Scraping">screen scraping</a> auf Präsentationsebene). Ein solches Vorgehen kann jedoch in Konflikt mit dem Urheber- und Datenbankrecht stehen (Hören, <a href="http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/INHALTE/lehre/lehrematerialien.htm">Skriptum Internet-Recht</a>, Februar 2010, S. 124 ff.; Schulzki-Haddouti, <a href="http://www.innovationsanalysen.de/de/download/KoopTech.pdf">KoopTech</a>, 2008, Abschnitt 3.1.3.3) und ist &#8211; verglichen mit der Datenübergabe über vereinbarte Schnittstellen &#8211; fehleranfällig.</p>
<p>Die Arbeit mit Verwaltungsinformationen wäre so viel einfacher, wenn mehr Behörden einige der folgenden <a href="http://www.slideshare.net/clhanken/egovernment-20-ohne-freie-lizenzen-hanken-ifib">Anregungen für die Veröffentlichung von Informationen</a> aufgreifen würden (ähnlich auch <a href="http://eaves.ca/2009/09/30/three-law-of-open-government-data/">Eaves, 2009</a>):</p>
<ul>
<li>Gemeinfreie Inhalte nicht verstecken und horten,</li>
<li>bei der Auftragsvergabe Veröffentlichung unter freien Lizenzen einfordern,</li>
<li>bei der Veröffentlichung Probleme mit Rechten Dritter ausräumen,</li>
<li>Rohdaten frei bereitstellen,</li>
<li>strukturierte Datenformate nutzen und</li>
<li>freie APIs zu Verfügung stellen.</li>
</ul>
<p>Mittelfristig wünschenswert wäre sicherlich ein offizielles Datenportal der öffentlichen Verwaltungen in Deutschland auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene (das dürfte in den Aufgabenbereich des IT-Planungsrats fallen).</p>
<p>Aus dem Teilnehmerkreis wurden unter anderem folgende spannende Projekte vorgestellt:</p>
<ul>
<li><a href="http://deutschland-api.de">deutschland-api.de</a></li>
<li><a href="http://offenedaten.de">offenedaten.de</a></li>
<li><a href="http://frankfurt-gestalten.de">frankfurt-gestalten.de</a></li>
<li><a href="http://mapnificent.de">mapnificent.de</a></li>
<li><a href="http://bundestagger.de">bundestagger.de</a></li>
<li><a href="http://fishsubsidy.org">fishsubsidy.org</a></li>
</ul>
<p>Zu den einzelnen Projekten bei Gelegenheit mehr. </p>
<p>Nebenbei haben sich meine Planungen für einen Sammelband zum Thema Open Government und Open Content in Deutschland (der gedruckt und online unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht werden soll) konkretisiert. Anregungen nehme ich gern entgegen.</p>
<p>Ach ja: Auch morgen noch kann man sich am Hackday beteiligen (allerdings an einem <a href="http://co-up.de/about.html">anderen Ort</a>)! Es ist unter anderen eine Preisverleihung für das innovativste Projekt angekündigt.</p>
<p><a href="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/04/hackday_beginning.jpg"><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/04/hackday_beginning-300x175.jpg" alt="This is just the beginning..." title="OpenData Hackday" width="300" height="175" class="aligncenter size-medium wp-image-45" /></a></p>
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		<title>Barcamp? Socialbar? Offene Veranstaltungen zu Internet-Themen</title>
		<link>http://www.telefreizeit.de/2009/11/barcamp-socialbar-offene-veranstaltungen-zu-internet-themen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 01:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit interessiere ich mich für Barcamps und Veranstaltungen, die an dieses Format angelehnt sind (u.a. E-Government 2.0 Camp Berlin, BarCamp Kirchentag, SocialCamp, Socialbar Bremen). Was ist ein Barcamp? Ich möchte jetzt nicht auf die Herkunft des Namens eingehen (lässt sich bei Wikipedia nachlesen: http://en.wikipedia.org/wiki/BarCamp). Wichtiger ist es, einige wesentliche Merkmale dieser Veranstaltungsform zu skizzieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit interessiere ich mich für Barcamps und Veranstaltungen, die an dieses Format angelehnt sind (u.a. <a title="E-Government 2.0 Camp" href="http://gov20camp-berlin.mixxt.de">E-Government 2.0 Camp Berlin</a>, <a href="http://kirchentag.mixxt.de">BarCamp Kirchentag</a>, <a title="SocialCamp Berlin" href="http://www.socialcamp-berlin.de">SocialCamp</a>, <a title="Socialbar Bremen" href="http://www.socialbar-bremen.de">Socialbar Bremen</a>). Was ist ein Barcamp? Ich möchte jetzt nicht auf die Herkunft des Namens eingehen (lässt sich bei Wikipedia nachlesen: <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" href="http://en.wikipedia.org/wiki/BarCamp">http://en.wikipedia.org/wiki/BarCamp</a>). Wichtiger ist es, einige wesentliche Merkmale dieser Veranstaltungsform zu skizzieren.</p>
<p>Typischerweise werden auf einem Barcamp Themen aus dem Bereich Social Software (landläufig auch Web 2.0) behandelt. Es lassen sich Analogien zur Entwicklung freier, quelloffener Software ziehen. Ein Barcamp lebt von der Partizipation möglichst vieler engagierter Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Trennung zwischen Publikum und Vortragenden soll &#8211; soweit möglich &#8211; aufgelöst werden. Die Initiatoren einer solchen offenen Veranstaltung setzen im Idealfall nur einen groben Rahmen und geben Anstöße für die Erledigung von organisatorischen Teilaufgaben durch andere Beteiligte. Es existiert kein Veranstaltungsprogramm, das monatelang vorher festgelegt wurde, vielmehr wird das Programm unter Beteiligung aller Teilnehmer im Netz vorbereitet (mit Hilfe eines Wikis) und ist selbst am Veranstaltungstag noch beweglich. Gemeinsam ist den Barcamps, dass Social-Media-Fachleute und -Begeisterte mit Fachleuten aus einem bestimmten Bereich nutzenbringend zusammengebracht werden sollen.</p>
<p>Das Government 2.0 Camp in Berlin am 28.08.2009 z.B. kann als ein erfolgreicher Versuch angesehen werden, die Barcamp-Grundlagen auf eine Veranstaltung mit Vertretern aus Regierung und Behörden in Deutschland zu übertragen. Meiner Ansicht nach wurde ein guter Weg gefunden, partizipative Elemente in die Veranstaltungsorganisation einzubringen, ohne dabei die Gepflogenheiten im Umgang mit Verwaltungsvertretern völlig über Bord zu werfen. Dieser Kompromiss war notwendig, um nicht nur Social-Media-Fachleute und -Begeisterte in Berlin zu versammeln, sondern etwa auch das BMI für die Veranstaltung zu gewinnen. Das ausgewogene Mischungsverhältnis zwischen IT- bzw. Web-2.0-Spezialisten und Teilnehmern aus Behörden bildete eine gute Basis für Vernetzung und Austausch. Die spürbare Zutat Vertriebspersonal sehe ich als unvermeidbare Nebenerscheinung an, einen Ausverkauf des BarCamp-Formats kann ich hierin nicht erkennen. Es ist bemerkenswert, dass der Anteil von Teilnehmern aus der öffentlichen Verwaltung in Berlin größer war, als beim Government BarCamp in Washington 2008 (<a href="http://gov20camp.eventbrite.com">http://gov20camp.eventbrite.com</a>), bei dem Teilnehmer vom &#8220;Capitol Hill&#8221; eher die Ausnahme waren (siehe <a title="Dokumentation bei IBM" href="http://manyeyes.alphaworks.ibm.com/manyeyes/datasets/gov-20-camp-tweets-tweets-only/versions/1.txt">Dokumentation bei IBM</a>). Auch wenn die Teilnehmer aus der öffentlichen Verwaltung sich häufig deutlich kritisch geäußert haben (etwa: &#8220;das käme ja einer Revolution gleich&#8221; oder &#8220;wenn wir die bewährten Strukturen übergehen, können die Kontrollmechanismen nicht mehr greifen&#8221;) sind doch Samen für eine neue Verwaltungskultur gestreut worden. Die meisten Teilnehmer waren sich darüber einig, dass die Einführung neuer technischer Hilfsmittel sinnlos ist, solange sich nicht das Selbstverständnis der Verwaltung ändert.</p>
<p>Aus der großen Zahl der spannenden Sessions möchte ich das Thema &#8220;Kommunalverwaltung 2.0, Bürgerbeteiligung und die Rolle von Nonprofit-Organisationen auf kommunaler Ebene&#8221; herausgreifen (Folien bei <a title="Slideshare" href="http://www.slideshare.net/npovernetzt/government-camp-2009-1932202">Slideshare</a>). Frau Dr. Brigitte Reiser, die sich seit längerem intensiv mit diesem Themenfeld befasst, hat deutlich gemacht, dass auch zivilgesellschaftliche Organisationen erheblich von den Beteiligungs- und Vernetzungpotentialen neuer technikgestützter Partizipationsmodelle profitieren können. Tatsächlich ist es unausweichlich, dass NGOs und NPOs ihre Verbindung zur Mitgliedsbasis verbessern und themenbezogene Kooperationen mit anderen Organisationen suchen, um zukunftsfähig zu bleiben.</p>
<p>Ich habe diese Session herausgegriffen, da sie nahtlos zum Socialcamp am 3. und 4. Oktober in Berlin (<a href="http://www.socialcamp-berlin.de">http://www.socialcamp-berlin.de</a>) überleitet. Hier sollten nicht Behörden, sondern gemeinnützige Organisationen im Mittelpunkt des Barcamps stehen. Um den Austausch zwischen Internetexperten und Vertretern gemeinnütziger Organisationen lokal zu fördern, werden als Tochterveranstaltungen des Socialcamps so genannte Socialbars organisiert. Eine solche offene Veranstaltung im kleineren Rahmen bringt einen gewissen Stammtisch-Charakter mit sich. Es wird nicht vom Podium aus doziert, sondern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können &#8211; soweit möglich &#8211; gleichberechtigt interessante Social Software, Projekte, Kampagnen oder Kooperationsvorhaben vorstellen. Die zweie Socialbar Bremen &#8211; <a title="http://www.socialbar-bremen.de" href="http://www.socialbar-bremen.de">http://www.socialbar-bremen.de</a> &#8211; findet am 7. Januar 2010 im Alten Fundamt, Auf der Kuhlen 1a, 28203 Bremen, statt. Vielleicht sind auch Sie dabei?</p>
<div id="attachment_5" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-5" title="Logo Socialbar Bremen" src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2009/11/socialbar_logo_bremen_300dpi.jpg" alt="Socialbar Bremen" width="300" height="80" /><p class="wp-caption-text">Socialbar Bremen</p></div>
<p>Logo: <a title="Socialbar Bremen" href="http://www.socialbar-bremen.de">Socialbar Bremen</a> (frei verwendbar unter <a title="CC" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC</a>)</p>
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