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	<title>telefreizeit &#187; creativecommons</title>
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	<description>Freie Zeit, die IT-gestützt ortsunabhängig genutzt wird.</description>
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		<title>Ankündigung OpenData FHH / CC in der FHB</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 23:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Einladung des Open Data Network e.V. und des Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. darf ich am 30. August im betahaus hamburg im Rahmen des Opendata-Abends ein paar Worte zum Zusammenhang von Informationsfreiheit und offener Datenbereitstellung in der Freien Hansestadt &#8230; <a href="http://www.telefreizeit.de/2011/08/opendatafhh/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung des <a href="http://opendata-network.org">Open Data Network</a> e.V. und des <a href="http://gov20.de/">Government 2.0 Netzwerk Deutschland</a> e.V. darf ich am 30. August im <a href="http://hamburg.betahaus.de">betahaus hamburg</a> im Rahmen des <a href="http://hamburg.betahaus.de/2011/08/07/open-data-und-informationsfreiheitsgesetz-in-hamburg/">Opendata-Abends</a> ein paar Worte zum <a href="http://www.ifib.de/blog/index.php/site/bremens_befreite_behoerdendaten/">Zusammenhang von Informationsfreiheit und offener Datenbereitstellung in der Freien Hansestadt Bremen</a> in die Runde werfen. Und beispielhaft dies und das zur <a href="http://www.ifib.de/projekte-detail.html?id_projekt=268&#038;detail=Machbarkeit%20von%20Open%20Data%20in%20Bremen">Machbarkeit von Open Data in Bremen</a> ergänzen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ein interessantes Detail: Weitgehend unbekannt dürfte sein, dass die Freie Hansestadt Bremen (Senatorin für Finanzen) Anfang Juli erstmalig einen Bericht &#8211; an dem ich für das <a href="http://www.ifib.de">ifib</a> mitarbeiten durfte &#8211; unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht hat. Gewählt wurde eine CC-Lizenzform, die eine Namensnennung in vorgeschriebener Form voraussetzt und keine Modifikationen des Dokuments zulässt. Die kommerzielle Nutzung wurde bemerkenswerter Weise nicht ausgeschlossen. Sehen wir es mal als einen kleinen Testballon an.</p>
<p><iframe class="scribd_iframe_embed" src="http://www.scribd.com/embeds/62527138/content?start_page=1&#038;view_mode=list&#038;access_key=key-104j6foqlcnz3f3y4qa3" data-auto-height="true" data-aspect-ratio="0.706697459584296" scrolling="no" id="doc_2341" width="100%" height="600" frameborder="0"></iframe><script type="text/javascript">(function() { var scribd = document.createElement("script"); scribd.type = "text/javascript"; scribd.async = true; scribd.src = "http://www.scribd.com/javascripts/embed_code/inject.js"; var s = document.getElementsByTagName("script")[0]; s.parentNode.insertBefore(scribd, s); })();</script><br />
Dokument veröffentlicht von &#8220;Freie Hansestadt Bremen – Senatorin für Finanzen&#8221; auf <a href="http://bremen.de/buergerservice/dokumentensuche/21755076/ergebnis_erweitert">www.bremen.de</a> unter der Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/">Creative Commons by-nd 3.0 Deutschland</a>.</p>
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		<title>Aus dem Rostocker Journal</title>
		<link>http://www.telefreizeit.de/2011/04/aus-dem-rostocker-journal/</link>
		<comments>http://www.telefreizeit.de/2011/04/aus-dem-rostocker-journal/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 21:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Experte Dr. Marcus Dapp über Lizenzierung immaterieller Güter Wie nachhaltig ist die Ressource ›Wissen‹? Montag, 24.01.2011 09:00 Foto: Heiko Hoffmann ludner.com (Lizenz CC-BY-SA) [Rostock] KRÖPELINER-TOR-VORSTADT. Vom 17. bis 21. Januar fand an der Universität Rostock zum ersten Mal die Veranstaltungsserie &#8230; <a href="http://www.telefreizeit.de/2011/04/aus-dem-rostocker-journal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Experte Dr. Marcus Dapp über Lizenzierung immaterieller Güter</h2>
<h1>Wie nachhaltig ist die Ressource ›Wissen‹?</h1>
<p>Montag, 24.01.2011 09:00</p>
<hr class="cl-right" />
<img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_01_dapp_vortrag.jpg" alt="" title="01/2011 Vortrag Dapp an der Uni Rostock" width="300" height="131" class="size-full wp-image-87" /><br />
Foto: Heiko Hoffmann <a href="http://lundner.com">ludner.com</a> (Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC-BY-SA</a>)</p>
<p>[Rostock] KRÖPELINER-TOR-VORSTADT. <b>Vom 17. bis 21. Januar fand an der Universität Rostock zum ersten Mal die Veranstaltungsserie ›<a href="http://www.rostockerjournal.de/universitaet/artikel/2011-01-15-studenten-organisieren-nachhaltigkeitswoche/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window">Nachhaltigkeitswoche</a>‹&nbsp;statt. Dazu hatten verschiedene Hochschulgruppen in Kooperation mit dem Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) der Universität Rostock geladen. Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet wurden eingeladen um Studenten und Besuchern einen Einblick in unterschiedliche Facetten des Themenkomplexes Nachhaltigkeit zu gewähren.</b>&nbsp;
</p>
<p>Neben Vorträgen zu Ressourcenknappheit und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit hielt am Dienstag auch Dr. Marcus M. Dapp, Dozent an der ETH Zürich und IT-Stratege der Stadt München, einen Vortrag zu »digitaler Nachhaltigkeit«. Adäquat zu materiellen Gütern und dem mit ihnen verbundenen Verteilungsproblem sowie der Ressourcenknappheit, erläuterte er, welche Schwierigkeiten bei immateriellen Gütern auftreten.
</p>
<p>Einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei auf die Ressource&nbsp;›Wissen‹, die nicht verbraucht sondern bei deren Nutzung vermehrt wird. Da Wissen sich genauso wie andere Immaterialgüter (beispielsweise Erfindungen oder Kulturwerke) nicht durch die Vervielfältigung oder die Reproduktion monetarisieren lässt, werden Immaterialgüter in der Regel durch Zugangsbeschränkungen wie Lizenzen künstlich verknappt.
</p>
<p>Durch die Trennung der Information (zum Beispiel der Musik) von ihrem Trägern (wie zum Beispiel der CD) und die Verwendung von digitalen Kommunikationskanälen wie dem Internet sind jedoch die Kosten für die Verbreitung von einmal zusammengestellten Informationen zu vernachlässigen. Die künstliche Verknappung führe laut Dr. Dapp prinzipiell erst einmal zu einer unnötigen Beschränkung.
</p>
<p>Dr. Dapp stellte nach dieser Einführung verschiedene Konzepte vor, wie der Zugang zu Informationen und Wissen freier gestaltet werden kann. Als Ursprung und Kern dieser Konzepte führte er die »Electronic Frontier Foundation« (<a href="http://www.eff.org/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window">EFF</a><a href="http://www.eff.org/%29" target="_blank">)</a> an, die sich seit ihrer Gründung mit der Förderung von freier und Open-Source Software beschäftigt. Sie schuf so die Grundlage, um das frei verfügbare Wissen mit möglichst niedrigen technischen und finanziellen Hürden nutzen und weiterverbreiten zu können.
</p>
<p>Der gleichen Idee folgend haben sich viele ideell ähnliche Projekte entwickelt. Zu diesen zählen unter anderem das Lizenzmodell&nbsp;›Creative Commons‹, welches die freie Verbreitung von Kultur und Wissensgütern fördert. Die <a href="http://de.creativecommons.org/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window">CreativeCommons-Lizenz</a> geht, anders als herkömmliche Lizenzmodelle, davon aus, dass das lizensierte Werk eine möglichst weite Verbreitung erfahren soll. Abstufend kann der Author oder Künster dann selbst sehr einfach festlegen, unter welchen Einschränkungen diese Verbreitung erfolgen kann. Von »den Namen des Erschaffers nennen« bis hin zu »keine Veränderung, sowie keine kommerzielle Nutzung und Verbreitung unter gleichen Bedingungen« geht die Bandbreite der möglichen Abstufungen.
</p>
<p>Diese einfache und offene Lizensierung bildet die Grundlage für Projekte wie die freie Enzyklopädie <a href="http://de.wikipedia.org/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window">»Wikipedia«</a> oder Musikportale wie »jamendo.com«, auf denen Künstler Musik ihren Hörern frei zur Verfügung stellen.&nbsp;
</p>
<p>Als IT-Stratege der Stadt München beschäftigt sich Dr. Dapp momentan vor allem mit den Konzepten »Open Data« und »Open Government«.
</p>
<p>OpenData verfolgt dabei die Idee, Daten aus staatlichen Stellen der Allgemeinheit frei zur Verfügung zu stellen. Dies ermöglicht den Aufbau von neuen und interessanten Projekten wie zum Beipsiel <a href="http://bund.offenerhaushalt.de/" target="_blank">http://bund.offenerhaushalt.de/</a>, welches den Bundeshaushalt visuell aufbereitet.
</p>
<p>Am kommenden Freitag startete in München das Projekt <a href="http://muenchen.de/mogdy" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window">MOGdy</a>&nbsp;unter der Leitung von Dr. Dapp, bei dem verschiedene Daten der Stadt zum ersten Mal frei im Internet zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig wurde ein Wettbewerb ausgerufen, um für diese Daten neue und kreative Anwendungsmöglichkeiten zu finden. An der Ideenfindungsphase beteiligten sich über 300 Interessenten aus ganz Deutschland, die über 100 Vorschläge einreichten, kommentierten und bearbeiteten. Es ist das erste Mal, dass ein solches Projekt in Deutschland durchgeführt wird und man darf gespannt sein, welche neuen Nutzungsmöglichkeiten in diesem Rahmen entstehen werden.&nbsp;
</p>
<p>Johannes Loepelmann und Marcus Sümnick</p>
<p><i>Dieser Beitrag steht seit dem 7. Februar 2011 unter Creative-Commons-Lizenz (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window">CC BY-NC-ND</a>). Er darf unter Angabe der Quelle Rostocker Journal (bei Online-Medien Verlinkung zu <a href="http://www.rostockerjournal.de" target="_blank">www.rostockerjournal.de</a>) weiterveröffentlicht werden.</i></p>
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		<title>Nach dem JMStV-Hype</title>
		<link>http://www.telefreizeit.de/2010/12/nach-dem-jmstv-hype/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 01:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[jugendschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch nachdem der JMStV-Online-Medienrummel vom Thema Wikileaks abgelöst wurde, möchte ich mir doch die Zeit nehmen, hier ein paar Worte zur Altersklassifizierung zu verlieren. Darüber, dass dieser Staatsvertrag ein schlechtes Mittel zur Erreichung des erklärten Jugendschutz-Ziels ist und darüber, dass &#8230; <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/12/nach-dem-jmstv-hype/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch nachdem der JMStV-Online-Medienrummel vom Thema Wikileaks abgelöst wurde, möchte ich mir doch die Zeit nehmen, hier ein paar Worte zur Altersklassifizierung zu verlieren.</p>
<p>Darüber, dass dieser Staatsvertrag ein schlechtes Mittel zur Erreichung des erklärten Jugendschutz-Ziels ist und darüber, dass die Regelungen für ein unnötig hohes Maß an Unsicherheit bei alljeden sorgen, die Inhalte online veröffentlichen, herrscht in Blogosphäre und Juristerei ein weitgehender Konsens. Zu Recht.</p>
<p>Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia hat eine <a href="http://www.fsm.de/inhalt.doc/Synopse_JMStV_final.pdf">synoptische Übersicht zum Staatsvertrag über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien</a> in der Fassung nach 13. RÄStV und 14. RÄStV auf ihrer Website veröffentlicht.</p>
<p>Ob der Staatsvertrag bis Ende des Jahres von allen Bundesländern ratifiziert sein wird, steht mittlerweile kaum noch in Frage. Zum Stand der Ratifizierung gibt es eine <a href="https://spreadsheets.google.com/pub?key=0AnrHIeb5cmJedGU4Q2hpdnU4SENHdENXd3czSHljX0E&#038;hl=de&#038;output=html">detaillierte Tabelle</a> von Jörg-Olaf Schäfers.</p>
<p>Die folgende unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">Creative Commons Lizenz BY-SA</a> veröffentlichte <a href="http://telemedicus.info/a/1911.html">Infografik von Thomas Schwenke und Simon Möller</a> verschafft einen guten Überblick zu den Folgen des JMStV für Inhalteanbieter:</p>
<p><a href="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/12/g_jmstv_anleitung_1_flowchart.png"><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/12/g_jmstv_anleitung_1_flowchart-721x1024.png" alt="" title="Schwenke/Möller: Infografik zum JMStV (CC BY-SA)" width="721" height="1024" class="aligncenter size-large wp-image-75" /></a></p>
<p><em>Abbildung: Infografik zum JMStV, Simon Möller / Telemedicus <a href="http://telemedicus.info">http://telemedicus.info</a>, Thomas Schwenke / Schwenke &#038; Dramburg Rechtsanwälte <a href="http://spreerecht.de">http://spreerecht.de</a>, veröffentlicht unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">Creative Commons Lizenz BY-SA</a>. Dieser Artikel steht unter einer mit der Lizenz der Abbildung kompatiblen <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">CC Lizenz</a>.</em></p>
<p>Ich finde darüber hinaus bemerkenswert: <strong>Wer ein Interesse daran hat, dass die eigene Website auch durch Kinder oder Jugendliche angezeigt werden kann</strong>, die an Rechnern sitzen, auf denen nach deutschen Vorgaben programmierte Jugendschutzprogramme installiert wurden, muss wohl zukünftig eine nach noch festzulegenden Vorgaben aufgebaute XML-Datei (age-de.xml) mit der Standard-Altersvorgabe im Root-Ordner ablegen. Zudem sind dann wohl alle Artikel, die von dieser Default-Vorgabe abweichen, mit einer Alterskennzeichnung in den HTML-Kopfdaten zu versehen.<br />
Informationen zum technischen Entwicklungsstand sind <a href="http://online-management-kontor.de/jugendschutz/altersklassifizierung.html">auf den Seiten des Online Management Kontors</a> zu finden.</p>
<p>Ich frage mich: Müsste so etwas nicht eigentlich global auf W3C-Ebene definiert werden? Da gab es vor langer Zeit doch schon mal einen Ansatz namens PICS (<a href="http://w3.org/PICS/">Platform for Internet Content Selection</a>). Ist das Projekt tot?</p>
<p>Anfang 2011 sollen bei den Freiwilligen Selbstkontrollen Online-Dienste zur Selbstklassifizierung bereit stehen. Ich bin gespannt.</p>
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		<title>Öffentliche Lesezeichen und freie Dokumente</title>
		<link>http://www.telefreizeit.de/2010/11/lesezeichen-und-freie-dokumente/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 15:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
		<category><![CDATA[open]]></category>
		<category><![CDATA[suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mehr als vier Jahren nutze ich neben del.icio.us auch Mister-Wong von Construktiv (Bremen/Berlin) als Browser-Bookmark-Ablage. Der Dienst war praktisch, um viele meiner Online-Lesezeichen rechnerunabhängig zur Hand zu haben, zudem um die öffentlichen Bookmarks von Nutzern mit ähnlichen Interessen und &#8230; <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/11/lesezeichen-und-freie-dokumente/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als vier Jahren nutze ich neben <a href="http://www.delicious.com">del.icio.us</a> auch <a href="http://www.mister-wong.de">Mister-Wong</a> von Construktiv (Bremen/Berlin) als Browser-Bookmark-Ablage. Der Dienst war praktisch, um viele meiner Online-Lesezeichen rechnerunabhängig zur Hand zu haben, zudem um die öffentlichen Bookmarks von Nutzern mit ähnlichen Interessen und aktuelle Trends in Deutschland mitzuverfolgen.</p>
<p>Die Liste der populären Bookmarks wurde anfangs regelmäßig durch professionelle SEO-Versuche (Suchmaschinenoptimierung, Affiliate Marketing) beeinträchtigt. Um diesen Misstand zu beheben wurden alle Links im Oktober 2007 standardmäßig auf No-follow gesetzt. Als elegantere Variante gibt es seit September 2010 <a href="http://blog.mister-wong.de/mister-wong-fuhrt-follow-links-ein-fur-trusted-urls/">trusted URLs und geprüfte Nutzerkonten</a>.</p>
<p>Mitte Oktober 2010 wurde Mister Wong (.de) <a href="http://blog.mister-wong.de/der-neue-mister-wong/2010/10/13/">inhaltlich und designmäßig stark überarbeitet</a>. Der neue Mister Wong ist ein Online-Dienst für Webseiten, Dokumente und Empfehlungen. Waren bisher etwa delicous.com und LieberBiber als Konkurrenz anzusehen, kommen jetzt Scribd, Grin, Slideshare und &#8211; wenn man übermütig ist &#8211; auch ein bisschen Facebook hinzu.</p>
<p>Insbesondere wurde zusätzlich die Möglichkeit geschaffen, eigene Dokumente hochzuladen. Eine Grundidee der &#8220;freien Bibliothek digitaler Dokumente&#8221; ist, dass Präsentationen und Berichte, Papers und Skizzen, unter freien Lizenzen (<a href="http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/">Creative Commons</a>) veröffentlicht werden. Zu nicht kommerziellen Zwecken können alle CC-lizenzierten Inhalte ohne Rückfrage beim Rechteinhaber weiterverbreitet werden, solange Name und Lizenzform angegeben werden.</p>
<p>Über Nutzerwertungen (&#8220;Gefällt mir!&#8221;) und Kommentare soll sichergestellt werden, dass qualitativ hochwertige Dokumente nicht in der Masse durchschnittlicher Präsentationen untergehen. Die Anbindung des Social-Payment-Dienstes Flattr.com an Mister Wong ermöglicht es Nutzern jetzt, ihre Wertschätzung auch durch finanzielle Unterstützung auszudrücken.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn das tatsächlich funktioniert und eine kritische Masse an Nutzerinnen und Nutzern zusammen kommt, die diesen Ansatz unterstützt. Auch nachdem das Gewinnspiel heute endet.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/meiburgin/2896430496/"><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/11/wong_meiburgin_cc.jpg" alt="Mister Wong, Zurich (Switzerland) by meiburgin" title="Mister Wong" width="424" height="139" class="aligncenter size-medium wp-image-73" /></a><br />
<em>Foto: Mister Wong, Zurich (Switzerland) by <a href="http://www.flickr.com/photos/meiburgin/">meiburgin</a> @ flickr<br />
unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC</a></em></p>
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		<title>Mit Blekko das Web slashen</title>
		<link>http://www.telefreizeit.de/2010/11/mit-blekko-das-web-slashen/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 22:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
		<category><![CDATA[suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind es gewohnt, im Web zu surfen oder zu browsen, einige wissen sogar, wie man es wongt, aber geslasht haben wir es bisher wohl eher nicht. Das könnte sich in Kürze ändern. Während mit Cuil ein Konkurrenzanwärter für Google &#8230; <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/11/mit-blekko-das-web-slashen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind es gewohnt, im Web zu surfen oder zu browsen, einige wissen sogar, wie man es wongt, aber geslasht haben wir es bisher wohl eher nicht. Das könnte sich in Kürze ändern.</p>
<p>Während mit <a href="http://techcrunch.com/2010/09/17/cuil-goes-down-and-we-hear-its-down-for-good/">Cuil</a> ein Konkurrenzanwärter für Google und Bing still und heimlich die Weltbühne verlassen hat, begibt sich <a href="http://blekko.com">Blekko</a> (Redwood City, Kalifornien) in die Public Beta Phase &#8211; man braucht keine Einladung mehr, um dabei zu sein.<br />
Der Name hat offenbar keine tiefere Bedeutung, <a href="http://www.skrenta.com/2008/01/about_the_name_blekko.html">aber eine Geschichte</a>.</p>
<p><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/11/dapito_slash.jpg" alt="Slash by dapito on flickr under Creative Commons http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en" title="Slash by dapito" width="1023" height="336" class="aligncenter size-full wp-image-66" /><br />
<em>Slash by <a href="http://www.flickr.com/photos/davidsundah">dapito</a> auf <a href="http://flickr.com/photos/davidsundah/4869468244/">flickr</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en">CC</a></em></p>
<p>Eine einfache Suche mit Blekko zeigt zunächst einmal, dass der derzeitige Suchindex begrenzt ist und die derzeitigen Ergebnisse US-zentrisch sind. Hilfsweise wird Yahoo herangezogen (wobei sich Yahoo offenbar mittlerweile <a href="http://www.at-web.de/blog/20100820/yahoo-powered-by-bing™.htm">beim Bing-Index bedient</a>).</p>
<p>Was habe ich in der kurzen Zeit, in der ich die Suchmaschine betatestete, über Blekkos Besonderheiten erfahren?<br />
Das wichtigste Merkmal sind wohl Slashtags, die mit einem / eingeleitet werden. So liefert etwa eine Suche, an die &#8220;/blogs&#8221; angeschlossen wird, nur Ergebnisse aus Blogs. Es gibt hunderte <a href="http://blekko.com/tag/show?h=1">bereits angelegter Slashtags</a> und &#8211; hier kommt der Social Web Anteil &#8211; jede Nutzerin und jeder Nutzer kann beliebige Slashtags anlegen und gemeinsam mit anderen editieren.</p>
<p>Ich habe das testweise einmal durchgespielt. Zunächst einmal bemerkte ich, dass es keinen Slashtag für Creative-Commons-Inhalte gibt. Daraufhin habe ich der Slashtag &#8220;/creativecommons&#8221; angelegt und ein paar relevante Seiten hinzugefügt. Zur Ergänzung habe ich kurz bei <a href="http://delicious.com/popular/creativecommons">delicious.com/popular/creativecommons</a> nachgeschaut, welche CC-Seiten von Bloggern und Webdesignern für wichtig gehalten werden und diese ergänzt. Das Ergebnis war ein rudimentärer Slashtag, der es ermöglicht, nach Inhalten unter CC-Lizenz zu suchen. Zumindest ein Stück weit. Viele Inhalte sind entweder noch nicht zu finden oder gar mit nofollow gekennzeichnet und auch perspektivisch nicht auch diesem Wege zu erschließen.</p>
<p>Ein anschauliches Beispiel für die Funktionsweise von Slashtags bieten auch die Abfragen &#8220;harry potter /christianity&#8221; und &#8220;harry potter -/christianity&#8221;. </p>
<p>Die Nutzerschaft von Blekko darf auch Rückmeldung dazu geben, ob Suchergebnisse als Spam einzuschätzen sind. Das könnte sich noch als hilfreich herausstellen, falls sich tatsächlich genug aktive Nutzer finden.</p>
<p>Ich vermute zwar nicht, dass Blekko bei mir in absehbarer Zeit einen gleichberechtigten Platz neben Google, Bing und <a href="http://ixquick.de">Ixquick</a> erhält, dann und wann könnten die Features allerdings nützlich sein. Falls Google die Slashtag-Idee aufgreift und allgemeinverständlich umsetzt, wäre es wohl mit Blekko vorbei, falls die Macher nicht ein weiteres As im Ärmel haben.</p>
<p><em>PS (11.11.10): Erwähnte ich, dass ich bei der Recherche zu diesem Artikel zufällig gesehen habe, dass blekko T-Shirts verschenkt? Nein? Dann jetzt: <a href="http://www.skrenta.com/2010/09/the_magic_of_tee_shirts_and_ho.html">Blekko verschenkt T-Shirts, bedingungslos und incl. Versand weltweit</a>!</em></p>
<p><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/11/blekko_shirt-300x148.jpg" alt="Promo-Shirt des Suchmaschinenbetreibers blekko" title="blekko shirt" width="300" height="148" class="aligncenter size-medium wp-image-68" /></p>
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		<title>Freie Daten von Non-Profit-Organisationen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 01:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Behörden sehen sich zunehmend einer Forderung nach offener Bereitstellung von Daten gegenübergestellt. Der Wunsch, so viele Daten wie möglich so offen wie möglich zu erhalten, kann auch an gemeinnützige Organisationen (Non-Profit-Organisationen) gerichtet werden. In ihrem Blog Nonprofits-vernetzt.de hat Dr. Brigitte &#8230; <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/05/freie-daten-von-non-profit-organisationen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Behörden sehen sich zunehmend einer <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/04/opendata-hackday/">Forderung nach offener Bereitstellung von Daten</a> gegenübergestellt. Der Wunsch, so viele Daten wie möglich so offen wie möglich zu erhalten, kann auch an gemeinnützige Organisationen (Non-Profit-Organisationen) gerichtet werden. </p>
<p>In ihrem Blog <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de">Nonprofits-vernetzt.de</a> hat Dr. Brigitte Reiser heute einen lesenswerten Beitrag unter den Titel &#8220;<a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/open-data-und-der-gemeinnutzige-sektor/">Open Data und der gemeinnützige Sektor</a>&#8221; veröffentlicht, der in diese Richtung weist.</p>
<p>In ihrem Beitrag lässt Sie auch Lucy Bernholz (Blueprint Research &#038; Design) zu Wort kommen, die im März 2010 eine Reihe von Forderungen zum offenen Datenaustausch im Nonprofit-Sektor zu einem <a href="http://philanthropy.blogspot.com/2010/03/open-philanthropy-modest-manifesto.html">Manifest</a> zusammengestellt hat. </p>
<p>Die Forderungen sind nachvollziehbar und nahezu durchgängig unterstützenswert.<br />
Selbstverständlich gerät die Datenbefreiung schnell auch an Grenzen, zu nennen sind insbesondere Rechte Dritter und Datenschutz. </p>
<p>Nichtsdestoweniger sollten gemeinnützige Organisationen, die ja von Bürgerinnen und Bürgern unterstützt werden und auch weiterhin unterstützt werden wollen, auf ein möglichst hohes Maß an Transparenz hinwirken (siehe hierzu etwa <a href="http://spenden.de">spenden.de</a>). </p>
<p>Rohdaten sollten nicht als Immaterialgut gehortet werden, sondern nach Klärung der Rechte und gegebenenfalls notwendigen Anonymisierungsmaßnahmen (etwa Aggregation) für andere Organisationen und Einzelpersonen zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Dort wo staatliche Stellen fördernd eingreifen, sollten sie darauf Wert legen, dass mit öffentlichen Geldern gesammelte Daten nicht allein der geförderten Stelle gehören, sondern unter freien Lizenzen veröffentlicht werden.</p>
<p>Der offene Datenaustausch zwischen gemeinnützigen Akteuren ist meiner Meinung nach auf drei Ebenen wünschenswert: (1) Software, (2) Werke, (3) Datenbanken. Auf jeder der drei Ebenen gibt es eine besondere Ausprägung freier Lizenzen. Die ersten zwei werden vereinfachend mit einer Person in Verbindung gebracht: (1) für freie Software steht <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Richard_Stallman&#038;oldid=72596167">Richard Stallman</a> mit GNU, (2) für Werke (Kulturvernetzung) steht <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lawrence_Lessig&#038;oldid=74370471">Lawrence Lessig</a> mit den <a href="http://de.creativecommons.org">Creative Commons Lizenzen</a>.<br />
Mittlerweile gibt auch passende freie Lizenzen für (3) Datensätze in Datenbanken. Auf Initiative der Open Knowledge Foundation (jetzt auch in Deutschland: <a href="http://okfn.de">http://okfn.de</a>) sind die <a href="http://www.opendatacommons.org/licenses/odbl/">Open Database License</a> (ODC-ODbL &#8220;Weitergabe unter gleichen Bedingungen&#8221; und &#8211; als Entwurf &#8211; ODC-By &#8220;Namensnennung&#8221;) und die <a href="http://www.opendatacommons.org/licenses/pddl/">Public Domain Dedication and Licence</a> (PDDL) entstanden (Miller / Styles / Heath: <a href="http://events.linkeddata.org/ldow2008/papers/08-miller-styles-open-data-commons.pdf">Open Data Commons</a>, 2008).<br />
Mit der PPDL wird versucht, Daten praktisch gemeinfrei zu machen. Das gleiche Ziel wird mit der <a href="http://de.creativecommons.org/neu-im-programm-cc0/">Creative Commons Lizenz CC0</a> angestrebt. Inwieweit eine Kompatibilität solcher Public Domain Lizenzen mit dem deutschen Immaterialgüterrecht herzustellen ist, bleibt noch zu klären. </p>
<p>Wenn einmal befreite Daten (mit klaren Angaben zu den Nutzungsrechten) in gemeinsame Datenbestände aufgenommen werden, kann sich ein neuer Blick auf größere Zusammenhänge ergeben (schönes Beispiel: <a href="http://www.gapminder.org">http://www.gapminder.org</a>).<br />
Ein bemerkenswerter Datenpool für offene Daten ist das CKAN (<a href="http://de.ckan.net/about">Comprehensive Knowledge Archive Network</a>).</p>
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		<title>Podcasting-Lizenzen im GEMA-Shop</title>
		<link>http://www.telefreizeit.de/2010/02/podcasting-lizenzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 22:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun gut, dann kann ich hier wohl kurzfristig nicht die Frage klären, wie GEMA-Künstler in die Lage versetzt werden, kurz mal zwischendurch ein Werk unter einer Creative Commons Lizenz frei zu veröffentlichen. Dann werde ich es vorerst mit etwas versuchen, &#8230; <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/02/podcasting-lizenzen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun gut, dann kann ich hier wohl kurzfristig nicht <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/01/c-und-vg-wort-kompatibel/">die Frage klären</a>, wie GEMA-Künstler in die Lage versetzt werden, kurz mal zwischendurch ein Werk unter einer Creative Commons Lizenz frei zu veröffentlichen. Dann werde ich es vorerst mit etwas versuchen, das sich in meiner Telefreizeit einfacher klären lässt. <a href="http://hayduk.de">Norbert</a> meint, dass es Podcaster geben könnte, die außer Musikstücken, die zugleich <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Podsafe&#038;stableid=65864077" target=new>podsafe</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=GEMA-freie_Musik&#038;stableid=68385268" target=new>gemafrei</a> sind, zwischendurch auch mal das Bedürfnis verspüren könnten, Werke zu verwenden, die im <a href="http://www.gema.de/musikrecherche/" target=new>GEMA-Katalog</a> gelistet sind.<br />
Die GEMA betreibt im Netz einen <a href="https://lizenzshop.gema.de" target=new>Lizenzshop</a> und dort werden u.a. <a href="https://lizenzshop.gema.de/lipo/produkte/podcast/index.hsp" target=new>Podcasting-Lizenzen</a> angeboten.<br />
Dieser Lizenzshop darf nur genutzt werden, wenn eine ganze Reihe von Voraussetzungen erfüllt sind (bitte <a href="https://lizenzshop.gema.de/lipo/produkte/podcast/index.hsp" target=new>die vollständigen Bedingungen bei der GEMA</a> aufmerksam lesen!). Unter anderem dürfen durch den Podcast keine Einnahmen von über 300 Euro pro Monat entstehen, er darf nicht für die Zwecke eines Unternehmens genutzt werden, er darf nicht auf über drei URLs angeboten werden, darf nicht häufiger als täglich erscheinen, zudem gibt es Vorgaben dazu, auf welche Weise die Musiktitel in den einzelnen Episoden verwendet werden dürfen. Soweit, so schwierig.<br />
Als Podcast definiert wird dort </p>
<blockquote><p>&#8220;ein Angebot von redaktionell gestalteten Audiodateien &#8230; im Internet, das vom Endverbraucher abonniert bzw. im Wege des Einzelabrufs genutzt werden kann, und das es dem Endverbraucher ermöglicht, diese Audiodateien vom Server des Veranstalters abzurufen und auf den PC des Endverbrauchers oder auf ein mobiles Wiedergabegerät &#8230; zu übertragen bzw. dort zu speichern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die GEMA-Podcast-Definition setzt voraus, dass es sich beim Podcasting um eine Einwegkommunikation 1 zu n handelt und nicht etwa um eine Anregung zu Kommunikation und Diskurs, die auch Weiterverbreitung und -verarbeitung umfassen kann.<br />
Es werden Lizenzen mit Laufzeiten von einem Monat, zwei Monaten und drei Monaten angeboten. Während der Vertragslaufzeit ist keine Kündigung und Erstattung möglich. Zudem muss der Podcast denselben Namen behalten und darf weder an jemand anderen übertragen noch eingestellt werden. Die Kosten sind bei vorübergehender Nutzung überschaubar, so kosten etwa Intro/Outro (jeweils bis zu 20 Sekunden) plus fünf Songs je Monat 10 Euro. Die in Podcast-Folgen verwendete GEMA-Musik darf nach Ablauf der vereinbarten Frist nicht mehr zum Download angeboten werden, sofern keine Folgelizenz erworben wird.<br />
Bei der GEMA wird eine <a href="http://www.gema.de/?id=526" target=new>Liste der Podcasts</a> geführt, die eine solche Lizenz nutzen. Derzeit sind es knapp über 50 (von vermutlich Tausenden). Ein wesentlicher Grund dafür, warum so wenige der Podcast-Schaffenden in Deutschland sich für eine Musiknutzung nach diesem Modell entscheiden, dürfte ohne Zweifel das &#8211; hier nur angedeutete &#8211; komplexe Regelwerk sein. Die Suche nach guter freier, GEMA-freier Musik ist dagegen fast schon eine leichte Aufgabe.</p>
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		<title>Creative Commons und VG WORT kompatibel</title>
		<link>http://www.telefreizeit.de/2010/01/c-und-vg-wort-kompatibel/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 23:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
		<category><![CDATA[verwertungsgesellschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass fragte ich mich, ob es sich miteinander vereinbaren lässt, Teilnehmer am Vergütungssystem des Wirtschaftsvereins Verwertungsgesellschaft WORT zu sein und einige eigene Werke unter Creative Commons Lizenzen zu veröffentlichen. Die Situation für Mitglieder des vergleichbaren Vereins GEMA (Gesellschaft &#8230; <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/01/c-und-vg-wort-kompatibel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass fragte ich mich, ob es sich miteinander vereinbaren lässt, Teilnehmer am Vergütungssystem des Wirtschaftsvereins <a href="http://www.vgwort.de" target=new>Verwertungsgesellschaft WORT</a> zu sein und einige eigene Werke unter <a href="http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/" target=new>Creative Commons Lizenzen</a> zu veröffentlichen. </p>
<p>Die Situation für Mitglieder des vergleichbaren Vereins GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) ist bekannt: GEMA und CC sollen &#8211; vereinfacht gesagt &#8211; nicht kompatibel sein. Aus § 1 <a href="http://www.gema.de/fileadmin/inhaltsdateien/urheber/formulare/gema_berechtigungsvertrag.pdf" target=new>GEMA-Berechtigungsvertrag</a> wird regelmäßig abgeleitet, dass ein <a href="http://de.creativecommons.org/faqs/#was_muss_ich_antwort" target=new>GEMA-Mitglied nicht die Möglichkeit</a> hat, einzelne Titel unter Creative Commons Lizenzen zu veröffentlichen (siehe insbesondere <a href="http://www.gema.de/index.php?eID=download_file&#038;file=734" target=new>GEMA-Brief 59</a>, September 2006). Das führt naturgemäß dazu, dass CC-Lizenzen in Deutschland im Regelfall dann genutzt werden, wenn Künstler nicht <a href="http://angelika-express.de/2009/06/12/brauchen-musiker-geld/" target=new>professionell</a> tätig sind.</p>
<p>Kann denn da die Situation bei der VG WORT anders sein? Auch hier <a href="http://www.vgwort.de/files/wv_fassung_23052009.pdf" target=new>überträgt man mit Vertragsschluss Nutzungsrechte</a> für alle vorhandenen und zukünftigen Werke.<br />
Freundlicherweise wurde ich gestern von der zuständigen Ansprechpartnerin bei der VG WORT dazu aufgefordert, mir den ausführlichen rechtsverbindlichen Lizenzvertrag der <a href="ttp://de.creativecommons.org/deutsche-creative-commons-lizenzen-in-version-30-verfugbar/" target=new>im Juli 2008 überarbeiteten Creative Commons 3.0 DE Lizenzen</a> etwas genauer anzuschauen. Und tatsächlich findet sich dort eine Einschränkung zu gesetzlichen Vergütungsansprüchen, namentlich bei Pauschalabgabensystemen (in <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode" target=new>Namensnennung 3.0 Deutschland etwa in Abschnitt 3.e</a>). Daraus lässt sich ableiten, dass ein Mitglied der VG WORT durchaus auch Werke unter Creative Commons Lizenzen veröffentlichen kann. Mir wurde erfreulicherweise von VG-Wort-Justitiarin Sabine Richly per E-Mail bestätigt, dass zumindest bei Nutzung deutscher CC 3.0 Lizenzen kein Konflikt mit dem VG WORT Wahrnehmungsvertrag besteht.</p>
<p>Wer mag wohl die daraus abzuleitende spannende Frage, ob seit dem 24.7.2008 auch GEMA-Mitglieder Werke unter CC-3.0-DE-Lizenzen veröffentlichen dürfen, beantworten?</p>
<p><em>Ergänzung:</em> Ich wurde heute auf Christiane Schulzki-Haddoutis interessanten Beitrag &#8220;<a href="http://blog.kooptech.de/2009/03/wikipedia-und-die-vg-wort-interview-mit-mathias-schindler-von-wikimedia/">Wikipedia und die VG Wort – Interview mit Mathias Schindler von Wikimedia</a>&#8221; bei <a href="http://blog.kooptech.de">KoopTech</a> hingewiesen, in dem bereits letztes Jahr dieses Thema angesprochen wurde. Schindler merkt im Interview an, dass GEMA- und VG-WORT-Vertragspartner unterschiedliche Rechte und Pflichten haben.</p>
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		<title>Ein paar Worte zur 2. Socialbar Bremen</title>
		<link>http://www.telefreizeit.de/2010/01/socialbar2bremen/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 21:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[bremen]]></category>
		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Vergangenen Donnerstag fand die erste Socialbar 2010 in Bremen statt. Das Veranstaltungsformat macht auch beim zweiten Mal Sinn und Spaß, da habe ich dem Kurzbericht von Norbert nicht viel hinzuzufügen. Trotz meiner nicht unerheblichen Beteiligung an der Veranstaltungsorganisation scheint das &#8230; <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/01/socialbar2bremen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Donnerstag fand die erste <a href="http://www.socialbar-bremen.de" target=new>Socialbar</a> 2010 in Bremen statt. Das Veranstaltungsformat macht auch beim zweiten Mal Sinn und Spaß, da habe ich dem <a href="http://hayduk.de/2010/01/12/kurzbericht-socialbar-bremen-2/" target=new >Kurzbericht von Norbert</a> nicht viel hinzuzufügen. Trotz meiner nicht unerheblichen Beteiligung an der Veranstaltungsorganisation scheint das Ganze rund zu laufen und den Besucherinnen und Besuchern zu gefallen. Diesmal waren erfreulich viele Vereinsvertreter und andere ehrenamtlich Tätige dabei &#8211; nicht nur aus Bremen, sondern dem Winterwetter trotzend aus vielen Orten im Nordwesten. Mindestens ebenso viele Web-Spezialisten waren vor Ort und haben sich als erfreulich offen und kontaktfreudig erwiesen.<br />
<a href="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/01/socialbar2.jpg"><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/01/socialbar2-300x175.jpg" alt="" title="Socialbar Bremen #2" width="300" height="175" class="aligncenter size-medium wp-image-27" /></a></p>
<p>Positiv zu erwähnen ist auch spontane Einbindung von Treffen des <a href="http://www.ccchb.de" target=new>CCC Bremen</a> und der <a href="http://pl0gbar.mixxt.de" target=new>Pl0gbar</a>. Freundlicherweise hat <a href="http://www.mister-wong.de/user/socialbarbremen/" target=new>Mister Wong</a> wieder dafür gesorgt, dass die Socialbar für alle Gäste kostenlos bleibt.<br />
Ich bin gespannt, wie es sich auf die Veranstaltung im April auswirkt, dass weder ein <a href="http://www.werder.de" target=new>Werderspiel</a> gleichzeitig stattfindet, noch <a href="http://www.denis.bund.de" target=new >höhere Gewalt</a> Gäste daran hindert, aus kleinen Orten im Umland anzureisen. Wird es im <a href="http://www.altesfundamt.de" target=new>Alten Fundamt</a> nur noch Stehplätze geben?<br />
Bei der kommenden 3. <a href="http://www.socialbar-bremen.de">Socialbar Bremen</a> wird auch die <a href="http://www.freiwillig-in-bremen.de">Freiwilligen-Agentur Bremen</a> mit einem Informationstisch vertreten sein. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die <a href="http://www.aktivoli-bremen.de" target=new>Bremer Freiwilligenbörse Aktivoli</a> hinweisen, die am 31. Januar ab 11 Uhr im Bremer Rathaus stattfinden wird. Mehr als fünfzig Aussteller wollen Möglichkeiten zur ehrenamtlichen Betätigung z.B. in Umwelt- und Naturschutz, Kultur, Gesundheit und im Sozialbereich vorstellen. Reinschauen lohnt sich!<br />
Zu guter Letzt: Ich habe mir wieder die Zeit genommen, für die Socialbar eine <a href="http://www.socialbar-bremen.de/Medien.html" target=new>Creative Commons Compilation</a> zusammenzustellen, zumeist ganz hörenswerte Musik, meine ich.</p>
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		<title>Fremde Bilder für eigene Blogbeiträge</title>
		<link>http://www.telefreizeit.de/2009/11/fremde-bilder-fur-eigene-blogbeitrage/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 15:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer ein eigenes Blog betreibt, kommt schnell auf den Gedanken, eigene Texte mit Bildern &#8220;aus dem Internet&#8221; aufzulockern. Doch hierbei ist Vorsicht geboten! Jedes Bild hat (mindestens) einen Urheber &#8211; und Urheber haben Rechte. Um diese durchzusetzen, greifen einige Rechteinhaber &#8230; <a href="http://www.telefreizeit.de/2009/11/fremde-bilder-fur-eigene-blogbeitrage/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein eigenes Blog betreibt, kommt schnell auf den Gedanken, eigene Texte mit Bildern &#8220;aus dem Internet&#8221; aufzulockern. Doch hierbei ist Vorsicht geboten! Jedes Bild hat (mindestens) einen Urheber &#8211; und Urheber haben Rechte. Um diese durchzusetzen, greifen einige Rechteinhaber zu drastischen Maßnahmen. Ein Beispiel ist die <a href="http://www.kochbuchfotos.de/2/ciabatta" target="_blank">Abmahnwelle, die die Website Marions Kochbuch angestoßen hat</a>. Leider scheint sich die <a href="http://www.verein-gegen-den-abmahnwahn.de" target="_blank">Abmahnung zu einem Geschäftsmodell entwickelt</a> zu haben. Man sollte sich in den sozialen Medien bewusst machen, was man darf und was nicht.</p>
<p>Irrtum schützt vor Strafe nicht und Irrtümer auf diesem Gebiet sind leider sehr verbreitet. Am einfachsten ist es, wenn man ein Foto selbst aufgenommen hat. Dieses Foto kann beliebig veröffentlich werden &#8211; sofern nicht etwas fotografiert wurde, an dem Dritte Rechte haben. Hier sollen nur zwei typische Fälle kurz angesprochen werden (<a href="http://www.irights.de/index.php?id=343" target="_blank">zum weiteren Einstieg empfehle ich iRights.info</a>): Jeder Mensch hat ein Recht am eigenen Bild (§ 22 Kunst-Urhebergesetz), also ist für Fotos von Menschen im Regelfall eine Einwilligung erforderlich (Ausnahmen in § 23 KunstUrhG). Auch beim Fotografieren von Kunst innerhalb von Gebäuden und moderner Architektur können Probleme auftreten.</p>
<p>Unproblematisch kann man Abbildungen verwenden, die unter freien Lizenzen veröffentlicht wurden. Ein Beispiel: Alle selbst erstellten Inhalte auf der Website www.hayduk.de stehen unter der Creative Commons Lizenz &#8220;<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de" target="_blank">Namensnennung 3.0 Deutschland</a>&#8220;. Als Autor ist &#8220;hayduk.de&#8221; zu nennen, oder der entsprechende Beitragsautor. Es gibt auch freie Lizenzen, die eine Verwendung von Inhalten nur für nicht-kommerzielle Zwecke zulässt. Wer sich nicht sicher ist, ob sein Vorhaben nicht doch als kommerziell einzuordnen ist, sollte sicherheitshalber vor der Verwendung den Urheber kontaktieren.</p>
<p><div id="attachment_14" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2009/11/mlinksva_commons.jpg" alt="Creative Commons at Harvard by mlinksva @ flickr under CC by-2.0" title="Creative Commons at Harvard by mlinksva" width="450" height="316" class="size-full wp-image-14" /><p class="wp-caption-text">Creative Commons at Harvard by mlinksva @ flickr under CC by-2.0</p></div><br />
Das oben als Beispiel verwendete Foto hat <a href="http://www.flickr.com/photos/mlinksva/">der flickr-Nutzer mlinksva</a> bei einem öffentlichen Vortrag zu Creative Commons an der Harvard Law School gemacht und unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">einer Creative Commons Lizenz</a> veröffentlicht.</p>
<p>Ein abschließender Beispielfall: Viele Blogger bekommen Presseinformationen zugeschickt, die &#8220;Pressebilder&#8221; beinhalten. Die Nutzungsbedingungen für dieses Material sind jedoch häufig nicht transparent. Zunächst sieht es aus, als ob es der Versender der Presseinformation ein Interesse daran hat, dass das Bildmaterial über die Blogger als Multiplikatoren weitergegeben wird. Selbst wenn dem so ist, muss das nicht heißen, dass der Blogger zur Nutzung des Bildmaterials über den beschränkten Werbezweck hinaus berechtigt ist. Vielleicht ist auch nur vorgesehen, dass die Nachricht per E-Mail an Einzelpersonen weitergegeben wird? In zahlreichen Unternehmen machen sich die Pressestellen offenbar keine weitergehenden Gedanken über Nutzungsrechte Dritter.</p>
<p>Bilder, deren Lizenzierung nicht transparent definiert ist, eignen sich kaum zur Veröffentlichung auf der eigenen Website. Im Zweifel kann man besser auf Bilder zurückgreifen, die unter Creative Commons (CC) veröffentlicht wurden. Ein guter Ausgangspunkt sind </a><a href="http://www.flickr.com/creativecommons/" target="_blank">die Creative Commons Archive beim Yahoo-Dienst flickr</a>. Wer CC-Medien nutzt, ist zum einen auf der sicheren Seite und unterstützt zum anderen freie Lizenzen. Bei Bildern, die man unbedingt im Internet veröffentlichen will &#8211; und die nicht unter CC stehen &#8211; kann man Rechtssicherheit nur über eine schriftliche Zustimmung des Rechteinhabers erlangen (theoretisch könnte auch eine elektronische Zustimmungserklärung qualifiziert signiert werden).<br />
Diesen Artikel habe ich zusammen mit <a href="http://twitter.com/norbert_hayduk">Norbert Hayduk</a> von <a href="http://www.hayduk.de">hayduk.de</a> erstellt.</p>
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