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	<title>telefreizeit &#187; Claas</title>
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		<title>Schnelllesen an der Kasse</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 21:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Mai kritisierten einige Daten- und Verbraucherschützer das bei Rewe und anderen Unternehmen der Gruppe praktisierte Lastschriftverfahren mit Unterschrift (unter anderem berichteten NDR Info, FR Online und Blogs wie YuccaTree Post oder selbstauskunft.net). Die wesentlichen Kritikpunkte: Kunden genehmigen bei jeder EC/Maestro-Zahlung mit ihrer Unterschrift die Weitergabe ihrer Daten an ein Unternehmen für Zahlungsdienstleistungen sowie zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai kritisierten einige Daten- und Verbraucherschützer das bei Rewe und anderen Unternehmen der Gruppe praktisierte Lastschriftverfahren mit Unterschrift (unter anderem berichteten <a href="http://www.ndr.de/nachrichten/rewe102.html">NDR Info</a>, <a href="http://www.fr-online.de/top_news/2679894_Verstoss-gegen-Datenschutz-Rewe-nutzt-Zwangssituation-an-Kasse.html">FR Online</a> und Blogs wie <a href="http://yuccatree.de/2010/05/wer-bei-rewepenny-bargeldlos-zahlt-unterschreibt-mehr-als-er-denkt/">YuccaTree Post</a> oder <a href="http://blog.selbstauskunft.net/2010/05/einkaufserlebnis-bei-rewe/">selbstauskunft.net</a>). </p>
<p>Die wesentlichen Kritikpunkte: Kunden genehmigen bei jeder EC/Maestro-Zahlung mit ihrer Unterschrift die Weitergabe ihrer Daten an ein Unternehmen für Zahlungsdienstleistungen sowie zwei Wirtschaftsauskunfteien; die Einwilligungserklärung zur Datenweitergabe und -speicherung erfolgt unter Zeitdruck; Kunden erhalten kein Doppel der unterschriebenen Einwilligungserklärung und die Erklärung ist auch nicht als Aushang einsehbar.</p>
<p>Kurz darauf wurde die <a href="http://www.rewe-group.com/presse/pressemeldungen/pressemeldung-detail/article/rewe-group-stellt-ec-kartenzahlung-auf-pin-um/">Kartenzahlung deutschlandweit auf das PIN-Verfahren umgestellt</a> (was für Rewe mit höheren Kosten pro Transaktion verbunden war).</p>
<p>Spätestens seit August sind die Rewe-Märkte nun wieder zum Verfahren mit Unterschrift zurückgekehrt. Die Unternehmensgruppe betonte schon im Mai, dass das Verfahren nach geltenden Regelungen des Deutschen Lastschriftverfahrens gestaltet sei. Dementsprechend wurde nur wenig am Text geändert: Weiterhin genehmigen die Kunden mit ihrer Unterschrift für den Fall der Rücklastschrift die Weitergabe ihrer Daten an ein Unternehmen für Zahlungsdienstleistungen (<a href="http://www.easycash.de">easycash</a>) sowie zwei Wirtschaftsauskunfteien (<a href="http://www.schufa.de">Schufa</a> und <a href="http://www.buergel.de">Bürgel</a> &#8211; in diesem Zusammenhang ein kurzer Hinweis auf die <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/mitmach-aktion-bei-schufa-co-auskunft-verlangen/">kostenlose Selbstauskunft</a> <a href="http://www.bfdi.bund.de/cln_136/DE/Themen/WirtschaftUndFinanzen/VerbrSchutzAuskunfteien/Artikel/AuskunfteienNeueReglungen.html">nach novelliertem Bundesdatenschutzgesetz</a>).</p>
<p>Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, der neue Text ist kürzer &#8211; statt 263 Wörtern sind es nun 259. Das dürfte allerdings am Kritikpunkt &#8220;Einwilligungserklärung zur Datenweitergabe und -speicherung unter Zeitdruck&#8221; wenig ändern. Die meisten Kunden haben vermutlich kein Interesse daran, mit einer wachsenden Schlange im Nacken kleingedruckte juristische Texte zu lesen.</p>
<p>Im Text wurden einzelne Passagen klarer gefasst. So heißt es statt &#8220;Ich bin damit einverstanden&#8230;&#8221; jetzt &#8220;Ich willige ein&#8230; &#8221; und die &#8220;Speichernde Stelle&#8221; ist nun &#8220;Verantwortliche Stelle&#8221;. Sollten Einträge in einer <a href="http://www.easycash.de/service_sperrdatei.html">Sperrdatei</a> fehlerhaft sein, sollen die Daten jetzt &#8220;gelöscht&#8221; werden und nicht nur die &#8220;Sperrung aufgehoben&#8221;.</p>
<p>Ein Doppel des Einwilligungstextes habe ich beim letzten Einkauf weiterhin nicht bekommen. Auch einen sichtbaren Aushang im Geschäft gab es nicht. Erst eine Anfrage über das Kontaktformular auf rewe-group.com führte zur vollständigen Information.</p>
<p><a href="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/08/Angebot.jpg"><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/08/Angebot.jpg" alt="" title="Angebote" width="390" height="182" class="aligncenter size-full wp-image-57" /></a></p>
<p>Aber was soll die Nörgelei. Irgendwie muss der Einzelhandel ja an sein Geld kommen, man kann ja bar zahlen oder woanders kaufen und der diesjährige Datenschützer-Sommerhit kommt nun mal von <a href="http://www.google.de/help/maps/streetview/privacy.html">Google</a>.</p>
<p>Update, 20.8.2010: Der Text hängt nun hinter beiden Kassen aus.</p>
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		<title>N78 im Testmodus</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 00:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Urlaub stand bei mir nach langer Zeit wieder eine Mobiltelefon-Neubeschaffung auf der Liste. Nach einigem Hin und Her und etwas Recherche habe ich mich ein weiteres Mal vor der Entscheidung zwischen iPhone und Android-Gerät gedrückt. In alter Verbundenheit zu Symbian (SE P900) habe ich mich für ein günstiges &#8220;Kann-alles&#8221;-Gerät ohne Sim-Lock entschieden: das Nokia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Urlaub stand bei mir nach langer Zeit wieder eine Mobiltelefon-Neubeschaffung auf der Liste. Nach einigem Hin und Her und etwas Recherche habe ich mich ein weiteres Mal vor der Entscheidung zwischen iPhone und Android-Gerät gedrückt. In alter Verbundenheit zu Symbian (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sony_Ericsson_P900">SE P900</a>) habe ich mich für ein günstiges &#8220;Kann-alles&#8221;-Gerät ohne Sim-Lock entschieden: das <a href="http://www.forum.nokia.com/Devices/Device_specifications/N78/">Nokia N78</a>. Ein mittelgroßes Barren-Telefon mit brauchbarem Display, GPS, UKW-Sender, nicht allzu schlechter 3,2-MP-Kamera und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/MicroSD">microSDHC</a>-Speichererweiterung. Ohne teure Äpfel mit Birnen vergleichen zu wollen: ausstattungsmäßig steht das kleine Smartphone gut da.<br />
Nach ein-zwei Wochen Gebrauch ist wohl der richtige Zeitpunkt, um gegenüberzustellen, was ich vom N78 erwartet habe und was davon sich in der Praxis bewahrheitet hat.<br />
<a href="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC06220.jpg"><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC06220-300x225.jpg" alt="Nokia N78 im Testmodus" title="N78 Test mode" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-52" /></a><br />
Ja, es ist &#8211; wie erhofft &#8211; ein Gerät, um den iPod touch unterwegs ins Internet zu bekommen (mit <a href="http://www.joikushop.com/?action=products&#038;mode=productDetails&#038;product_id=33">Joikuspot Premium</a>).<br />
Ich habe Zugang zu einem weiteren mittelgroßen App Store für ein Betriebssystem mit breiter Nutzerbasis (Symbian Edition 3).<br />
Zudem habe ich eine brauchbare unkomplizierte Immer-Dabei-Kamera.<br />
Das N78 ist auch ein nettes GPS-Spielzeug, das sich zur Navigation (<a href="http://www.nokia.de/ovi-dienste-und-apps/ovi-karten/kostenloser-download#/default/">Ovi Karten 3.03</a> läuft allerdings noch nicht) und (auf Umwegen) auch für Dienste wie <a href="http://hayduk.de/tag/foursquare/">Foursquare</a> &#8211; über den <a href="http://blog.knecht-ruprecht.info/2009/04/review-gravity-der-s60symbian-twitter.html">empfehlenswerten</a> <a href="http://mobileways.de">S60 Twitter-Client Gravity</a> &#8211; und <a href="http://m.gowalla.com">Gowalla</a> &#8211; über den Browser <a href="http://my.opera.com/operamobile/blog/2010/07/15/testers-wanted-opera-mobile-10-1-beta-for-symbian-s60">Opera Mobile 10.1 beta</a> &#8211; nutzen lässt.<br />
Positiv zu erwähnen ist vielleicht noch die reibungslose Bluetooth-Synchronisation über <a href="http://www.nokia.com/mac">iSync</a>. Schön ist auch der kleine FM-Transmitter, der sich schon im Auto bewährt hat.<br />
Schließlich funktioniert das N78 auch als Telefon (wenn auch nicht überragend).<br />
Zum Schluss noch kurz zu all dem, was weniger vergnüglich war: Die Benutzeroberfläche halte ich für umständlich zu bedienen und unaufgeräumt (ich bin iOS 4 gewohnt).  Einen Sonderpreis erhält in diesem Zusammenhang die Ovi Store App, die das Programm &#8220;Laden!&#8221; ersetzen sollte. Nachdem ich sie auf dem N78 installiert hatte, ließ sich fast keine Anwendung aufspielen. Ständig kam es zu Zertifikatsfehlern und Installationsabbrüchen ohne aussagekräftige Fehlermeldungen, selbst bei Apps von Nokia. Der Nokia-Support riet mir zur Wiederherstellung des Werkszustands (brachte keine Verbesserung) und einer Neuinstallation (ebenso). Erst seit bei einer weiteren Neuinstallation durch einen glücklichen Zufall die Ausführung des Ovi-Store-App abgebrochen wurde und ich testweise einige Apps direkt über den Internetbrowser installiert habe, laufen Softwareinstallationen ohne Probleme. Über die begrenzte Auswahl an spannenden aktuellen <a href="http://www.bestofsymbian.com">Anwendungen</a> im <a href="http://store.ovi.com">Store</a> werde ich mich jetzt nicht auch noch beschweren, ich wusste ja, dass ich mit Symbian S60 auf eine Sackgassen-Plattform setze.<br />
Ach, vielleicht noch ein Fazit: Enttäuscht bin ich nicht. In der zweistelligen Preisklasse ist das N78 wohl eins der besten Geräte am Markt.</p>
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		<title>Freie Daten von Non-Profit-Organisationen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 01:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Behörden sehen sich zunehmend einer Forderung nach offener Bereitstellung von Daten gegenübergestellt. Der Wunsch, so viele Daten wie möglich so offen wie möglich zu erhalten, kann auch an gemeinnützige Organisationen (Non-Profit-Organisationen) gerichtet werden. In ihrem Blog Nonprofits-vernetzt.de hat Dr. Brigitte Reiser heute einen lesenswerten Beitrag unter den Titel &#8220;Open Data und der gemeinnützige Sektor&#8221; veröffentlicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Behörden sehen sich zunehmend einer <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/04/opendata-hackday/">Forderung nach offener Bereitstellung von Daten</a> gegenübergestellt. Der Wunsch, so viele Daten wie möglich so offen wie möglich zu erhalten, kann auch an gemeinnützige Organisationen (Non-Profit-Organisationen) gerichtet werden. </p>
<p>In ihrem Blog <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de">Nonprofits-vernetzt.de</a> hat Dr. Brigitte Reiser heute einen lesenswerten Beitrag unter den Titel &#8220;<a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/open-data-und-der-gemeinnutzige-sektor/">Open Data und der gemeinnützige Sektor</a>&#8221; veröffentlicht, der in diese Richtung weist.</p>
<p>In ihrem Beitrag lässt Sie auch Lucy Bernholz (Blueprint Research &#038; Design) zu Wort kommen, die im März 2010 eine Reihe von Forderungen zum offenen Datenaustausch im Nonprofit-Sektor zu einem <a href="http://philanthropy.blogspot.com/2010/03/open-philanthropy-modest-manifesto.html">Manifest</a> zusammengestellt hat. </p>
<p>Die Forderungen sind nachvollziehbar und nahezu durchgängig unterstützenswert.<br />
Selbstverständlich gerät die Datenbefreiung schnell auch an Grenzen, zu nennen sind insbesondere Rechte Dritter und Datenschutz. </p>
<p>Nichtsdestoweniger sollten gemeinnützige Organisationen, die ja von Bürgerinnen und Bürgern unterstützt werden und auch weiterhin unterstützt werden wollen, auf ein möglichst hohes Maß an Transparenz hinwirken (siehe hierzu etwa <a href="http://spenden.de">spenden.de</a>). </p>
<p>Rohdaten sollten nicht als Immaterialgut gehortet werden, sondern nach Klärung der Rechte und gegebenenfalls notwendigen Anonymisierungsmaßnahmen (etwa Aggregation) für andere Organisationen und Einzelpersonen zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Dort wo staatliche Stellen fördernd eingreifen, sollten sie darauf Wert legen, dass mit öffentlichen Geldern gesammelte Daten nicht allein der geförderten Stelle gehören, sondern unter freien Lizenzen veröffentlicht werden.</p>
<p>Der offene Datenaustausch zwischen gemeinnützigen Akteuren ist meiner Meinung nach auf drei Ebenen wünschenswert: (1) Software, (2) Werke, (3) Datenbanken. Auf jeder der drei Ebenen gibt es eine besondere Ausprägung freier Lizenzen. Die ersten zwei werden vereinfachend mit einer Person in Verbindung gebracht: (1) für freie Software steht <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Richard_Stallman&#038;oldid=72596167">Richard Stallman</a> mit GNU, (2) für Werke (Kulturvernetzung) steht <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lawrence_Lessig&#038;oldid=74370471">Lawrence Lessig</a> mit den <a href="http://de.creativecommons.org">Creative Commons Lizenzen</a>.<br />
Mittlerweile gibt auch passende freie Lizenzen für (3) Datensätze in Datenbanken. Auf Initiative der Open Knowledge Foundation (jetzt auch in Deutschland: <a href="http://okfn.de">http://okfn.de</a>) sind die <a href="http://www.opendatacommons.org/licenses/odbl/">Open Database License</a> (ODC-ODbL &#8220;Weitergabe unter gleichen Bedingungen&#8221; und &#8211; als Entwurf &#8211; ODC-By &#8220;Namensnennung&#8221;) und die <a href="http://www.opendatacommons.org/licenses/pddl/">Public Domain Dedication and Licence</a> (PDDL) entstanden (Miller / Styles / Heath: <a href="http://events.linkeddata.org/ldow2008/papers/08-miller-styles-open-data-commons.pdf">Open Data Commons</a>, 2008).<br />
Mit der PPDL wird versucht, Daten praktisch gemeinfrei zu machen. Das gleiche Ziel wird mit der <a href="http://de.creativecommons.org/neu-im-programm-cc0/">Creative Commons Lizenz CC0</a> angestrebt. Inwieweit eine Kompatibilität solcher Public Domain Lizenzen mit dem deutschen Immaterialgüterrecht herzustellen ist, bleibt noch zu klären. </p>
<p>Wenn einmal befreite Daten (mit klaren Angaben zu den Nutzungsrechten) in gemeinsame Datenbestände aufgenommen werden, kann sich ein neuer Blick auf größere Zusammenhänge ergeben (schönes Beispiel: <a href="http://www.gapminder.org">http://www.gapminder.org</a>).<br />
Ein bemerkenswerter Datenpool für offene Daten ist das CKAN (<a href="http://de.ckan.net/about">Comprehensive Knowledge Archive Network</a>).</p>
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		<title>OpenData Hackday: Zugang zu Verwaltungsinformationen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 21:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem ersten Tag schon einmal ein paar Worte zum OpenData Hackday in Berlin. Das vom Open Data Network e.V. organisierte barcampartige Event am Veranstaltungsort der re:publica und re:campaign (Kalkscheune in Berlin) sollte Akteure zusammenführen, die daran interessiert sind, den Zugang zu offenen und gemeinfreien Verwaltungsinformationen zu verbessern. Ab morgens dabei waren etwa 40 Teilnehmer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem ersten Tag schon einmal ein paar Worte zum <a href="http://opendata.hackday.net">OpenData Hackday</a> in Berlin. Das vom <a href="http://opendata-network.org">Open Data Network e.V.</a> organisierte barcampartige Event am Veranstaltungsort der <a href="http://re-publica.de/10/">re:publica</a> und <a href="http://re-campaign.de">re:campaign</a> (Kalkscheune in Berlin) sollte Akteure zusammenführen, die daran interessiert sind, den Zugang zu offenen und gemeinfreien Verwaltungsinformationen zu verbessern. Ab morgens dabei waren etwa 40 Teilnehmer, später gab es &#8211; wie bei einem Barcamp üblich &#8211; eine gewisse Fluktuation. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Programmierer, die sich damit beschäftigen, Verwaltungsdaten durch eigene Anwendungen und Visualisierungen für Bürger zu erschließen und in Form von <a href="http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mashup_deutscher_e_government_blogs/">Mashups</a> neue Nutzungsmöglichkeiten auszuloten.</p>
<p>Da es in der Regel keinen direkten Zugang auf die bei Behörden gespeicherten Rohdaten gibt, müssen sich Anwendungen derzeit häufig mit dem Auslesen von Inhalten aus Webseiten behelfen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Screen_Scraping">screen scraping</a> auf Präsentationsebene). Ein solches Vorgehen kann jedoch in Konflikt mit dem Urheber- und Datenbankrecht stehen (Hören, <a href="http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/INHALTE/lehre/lehrematerialien.htm">Skriptum Internet-Recht</a>, Februar 2010, S. 124 ff.; Schulzki-Haddouti, <a href="http://www.innovationsanalysen.de/de/download/KoopTech.pdf">KoopTech</a>, 2008, Abschnitt 3.1.3.3) und ist &#8211; verglichen mit der Datenübergabe über vereinbarte Schnittstellen &#8211; fehleranfällig.</p>
<p>Die Arbeit mit Verwaltungsinformationen wäre so viel einfacher, wenn mehr Behörden einige der folgenden <a href="http://www.slideshare.net/clhanken/egovernment-20-ohne-freie-lizenzen-hanken-ifib">Anregungen für die Veröffentlichung von Informationen</a> aufgreifen würden (ähnlich auch <a href="http://eaves.ca/2009/09/30/three-law-of-open-government-data/">Eaves, 2009</a>):</p>
<ul>
<li>Gemeinfreie Inhalte nicht verstecken und horten,</li>
<li>bei der Auftragsvergabe Veröffentlichung unter freien Lizenzen einfordern,</li>
<li>bei der Veröffentlichung Probleme mit Rechten Dritter ausräumen,</li>
<li>Rohdaten frei bereitstellen,</li>
<li>strukturierte Datenformate nutzen und</li>
<li>freie APIs zu Verfügung stellen.</li>
</ul>
<p>Mittelfristig wünschenswert wäre sicherlich ein offizielles Datenportal der öffentlichen Verwaltungen in Deutschland auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene (das dürfte in den Aufgabenbereich des IT-Planungsrats fallen).</p>
<p>Aus dem Teilnehmerkreis wurden unter anderem folgende spannende Projekte vorgestellt:</p>
<ul>
<li><a href="http://deutschland-api.de">deutschland-api.de</a></li>
<li><a href="http://offenedaten.de">offenedaten.de</a></li>
<li><a href="http://frankfurt-gestalten.de">frankfurt-gestalten.de</a></li>
<li><a href="http://mapnificent.de">mapnificent.de</a></li>
<li><a href="http://bundestagger.de">bundestagger.de</a></li>
<li><a href="http://fishsubsidy.org">fishsubsidy.org</a></li>
</ul>
<p>Zu den einzelnen Projekten bei Gelegenheit mehr. </p>
<p>Nebenbei haben sich meine Planungen für einen Sammelband zum Thema Open Government und Open Content in Deutschland (der gedruckt und online unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht werden soll) konkretisiert. Anregungen nehme ich gern entgegen.</p>
<p>Ach ja: Auch morgen noch kann man sich am Hackday beteiligen (allerdings an einem <a href="http://co-up.de/about.html">anderen Ort</a>)! Es ist unter anderen eine Preisverleihung für das innovativste Projekt angekündigt.</p>
<p><a href="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/04/hackday_beginning.jpg"><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/04/hackday_beginning-300x175.jpg" alt="This is just the beginning..." title="OpenData Hackday" width="300" height="175" class="aligncenter size-medium wp-image-45" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WordPress, Piwik, Spacequadrat</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 18:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Internetangebot bereitet mir über die Artikelerstellung hinaus erfreulich wenig Arbeit und Kosten. Das habe ich insbesondere dem als freie Software angebotenen Weblog Content Management System WordPress und dem freundlichen Freehoster Space&#178; zu verdanken. Bei letzterem habe ich für kleine Münze die Zusatzleistung fsockopen erstanden, um Akismet gegen Kommentarspam einsetzen zu können. Als Nebeneffekt hatte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">Dieses Internetangebot bereitet mir über die Artikelerstellung hinaus erfreulich wenig Arbeit und Kosten. Das habe ich insbesondere dem als freie Software angebotenen Weblog Content Management System <a href="http://wordpress-deutschland.org" target="_blank">WordPress</a> und dem freundlichen Freehoster <a href="http://www.spacequadrat.de" target="_blank">Space&sup2;</a> zu verdanken. Bei letzterem habe ich für kleine Münze die Zusatzleistung <a href="http://de3.php.net/fsockopen" target="_blank">fsockopen</a> erstanden, um <a href="http://akismet.com" target="_blank">Akismet</a> gegen Kommentarspam einsetzen zu können.</div>
<div id="_mcePaste">Als Nebeneffekt hatte ich so auch die Möglichkeit, das quelloffene Webanalyse-Tool <a href="http://piwik.org" target="_blank">Piwik</a> mit dem datenschutzfreundlichen Plugin <a href="http://michaelwenzl.de/webstatistik-anonymisiert/" target="_blank">AnonymizeIP</a> &#8211; &#8220;Anonymize visitor IP addresses to comply with your local privacy laws/guidelines&#8221; &#8211; zu nutzen. Ich bin gespannt, ob und wie viele Besucher sich auf diese Seite verirren.</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Dritte Socialbar Bremen am 1. April</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 21:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die von Norbert und mir organisierte Socialbar Bremen geht in die dritte Runde. Als freundlichen Kooperationspartner haben wir den Klub Dialog dazugewinnen können. Es gibt schon viele Voranmeldungen, einige davon sind im Socialbar Wiki zu finden, andere bei Xing oder Facebook. Aus Berlin kommen die Socialcamp-Organisatoren zum Besuch. Diesmal findet weder ein Werderspiel statt noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von <a href="http://hayduk.de" target="_blank">Norbert</a> und mir organisierte <a href="http://www.socialbar-bremen.de" target="_blank">Socialbar Bremen</a> geht in die dritte Runde. Als freundlichen Kooperationspartner haben wir den <a href="http://klub-dialog.mixxt.de" target="_blank">Klub Dialog</a> dazugewinnen können. Es gibt schon viele Voranmeldungen, einige davon sind im <a href="http://www.socialbar.de/wiki/Bremen" target="new">Socialbar Wiki</a> zu finden, andere bei Xing oder Facebook. Aus Berlin kommen die Socialcamp-Organisatoren zum Besuch. Diesmal findet weder ein Werderspiel statt noch sind Wetterkatastrophen angekündigt, demnach dürfte es im Alten Fundamt voll werden. Folgende Beiträge sind angekündigt:</p>
<ul>
<li>Sophie Scholz (<a href="http://www.zebralog.de/" target="_blank">zebralog</a>): Ehrenamt im Wandel &#8211; Vortrag/Infopoint,</li>
<li>Robert Dürhager (<a href="http://www.oxfam.de/" target="_blank">Oxfam</a>): Einführung in Web 2.0 &#8211; Vortrag/Infopoint,</li>
<li>Andrea Barckhausen (<a href="http://www.zgf.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen94.c.1615.de" target="_blank">ZGF</a>): <a href="http://frauenseiten.bremen.de" target="new">frauenseiten.bremen.de</a> &#8211; Infopoint,</li>
<li>Ralf Cimander (<a href="http://www.ifib.de/" target="_blank">ifib</a>): Bürgerbeteiligung am Klimaschutz in Bremen &#8211; Infopoint,</li>
<li>? Stefan Büschler (<a href="http://www.construktiv.de/" target="_blank">construktiv</a>): Social Media für NGO / Fundraising? &#8211; Infopoint,</li>
<li>Christiane Schwalbe (<a href="http://www.veggiday.de/" target="_blank">Veggiday</a>): Klimaschutzprojekt vegetarischer Donnerstag &#8211; Infopoint</li>
</ul>
<p>Natürlich wird es auch wieder einen Ansprechpunkt für allgemeine Fragen geben, für dessen Organisation ich mich jetzt schon bei Barbara und Susanne bedanken möchte. Dank der Unterstützung durch construktiv und ifib &#8211; und dank des ehrenamtlichen Engagements der oben benannten Personen &#8211; ist der Eintritt weiterhin kostenlos. Ich freue mich sehr auf spannende Begegnungen, neue und alte Gesichter, Gespräche, Vorträge und die Bewirtung im <a href="http://www.altesfundamt.de/" target="_blank">Alten Fundamt</a>. Kommt einfach vorbei und schaut euch die Veranstaltung an.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="275" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6946720&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="275" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6946720&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Socialbar Bremen Trailer von Lars Klatte</em></p>
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		<title>FastFoot macht Bremen zum Spielfeld</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 00:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Nintendo Wii holt mittlerweile tatsächlich Gamer vom Sofa und das Microsoft-Projekt Natal wird darüber hinaus in Kürze (?) controller-befreites Rumhüpfen vor der Xbox 360 ermöglichen. Mindestens ebenso beachtenswert ist jedoch ein Ansatz, der den Aktionsradius von Spielen auf Hunderte von Metern erweitert. Das erste mobile Mixed Reality Spiel, von dem ich 2004 gelesen habe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nintendo Wii holt mittlerweile tatsächlich <em>Gamer</em> vom Sofa und das <a href="http://www.xbox.com:80/de-DE/news-features/news/Project-Natal-in-detail-050609.htm" target="_blank">Microsoft-Projekt Natal</a> wird darüber hinaus in Kürze (?) controller-befreites Rumhüpfen vor der Xbox 360 ermöglichen.</p>
<p>Mindestens ebenso beachtenswert ist jedoch ein Ansatz, der den Aktionsradius von Spielen auf Hunderte von Metern erweitert.</p>
<p>Das erste mobile <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mixed_reality" target=new>Mixed Reality</a> Spiel</em>, von dem ich 2004 gelesen habe, war <a href="http://pacmanhattan.com" target="_blank">Pacmanhattan</a>. Unter diesem Namen wurde ein überdimensioniertes Pacman-Spiel mit verkleideten Mitspielern in New York durchgeführt. Das Spiel wurde nicht mit GPS-Unterstützung gespielt, da GPS in &#8220;urban canyons&#8221; zwischen Hochhäusern nicht gut läuft und da die Kommunikation kostengünstiger GPS-Mobilgeräte mit einem Spielserver vor einem halben Jahrzehnt noch gewährleistet war.</p>
<p>Nun habe ich vor einiger Zeit im Bürogebäude am Fallturm in Bremen einen Infoflyer für das GPS Spiel <a href="http://www.fastfoot.mobi" target=new>FastFoot-Challenge</a> gefunden. Eine App für Mobiltelefone war noch in der Entwicklung. Allerdings gabe es schon eine <a href="http://www.fastfoot.mobi/site/de/rules.html" target="_blank">Spielbeschreibung</a>. Ich fasse zusammen: Ein mit GPS-Mobilfunkgeräten ausgestattetes Team hat die Aufgabe, eine Person zu finden, die mit etwas Vorsprung in die Stadt geflüchtet ist. Der genaue Standort des Gejagten ist nicht bekannt, es wird nur alle paar Minuten ein X auf der Karte angezeigt, um Prognosen über die Fluchtrichtung zu ermöglichen. Die Verfolger haben die Möglichkeit, strategisch vorzugehen und sich &#8211; auch über das Telefon &#8211; Tipps zu geben. Der Verfolgte hat gewonnen, wenn er es geschafft hat, während der gesamten Spielzeit einen Abstand von mindestens 30 Metern zu allen Verfolgern zu behalten.</p>
<p>Einige Monate später war die <a href="http://www.urban-team.com/de/games.html" target="_blank">Anwendung fertig</a> und es wurde ein <a href="http://fastfoot.mobi" target="_blank">FastFoot</a> Spieltreffen in Bremen angekündigt. Als neugieriger Mensch habe ich das Spiel mit <a href="http://hayduk.de" target="_blank">Norbert</a> und einigen anderen Mitspielern zusammen einmal ausprobiert.</p>
<p>Hochhausschluchten stellen in Bremen bekanntlich kein großes Problem dar, allerdings gibt es aus anderen Gründen den einen oder anderen Punkt gibt, an dem GPS-Signale schwer zu empfangen sind, u.a. Unterführungen.<br />
An die Bedienung des Nokia XpressMusic, das mir freundlicherweise gestellt wurde, musste ich mich ein wenig gewöhnen, auch für Spiel selbst sollte man eine gewisse Eingewöhnungszeit einplanen, aber schon nach einigen Minuten ist das Ganze ein großer Spaß! Die bekannten Straßen und Wege erhalten durch das Spiel eine neue Bedeutungebene (wie ein Layer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=joeRox-V0HQ" target=new>bei Google Earth</a>). Möglicherweise war es für Norbert, der vor uns flüchten musste, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mEbI5_HPsp4" target="_blank">etwas mehr Stress</a>. Die Geodaten werden bei der Speicherung nur einem frei gewählten Pseudonym zugeordnet.</p>
<p>FastFoot lässt erahnen, wie mixed- oder augmented-reality Games zukünftig Online-Computerspiele mit dem Offline-Leben verbinden werden. Mit realitätserweiternden Brillen wird es dann wohl noch schwieriger, daran zu denken: Nein, ich bin nicht in der Matrix, da laufen noch andere echte Menschen und es gilt die <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stvo/" target="_blank">StVO</a>.<br />
Ich kann mir eine Situation vorstellen, in denen Personen nachts allein auf Sportplätzen &#8211; nach einem für Dritte unerklärlichen Muster &#8211; hin und her rennen. Sie tun dies, weil gerade die Geodaten von Sportplätzen an weit entfernten Orten für ein gemeinsames Spiel übereinander gelegt wurden und sie über ihr Mobilgerät die Position des Kontrahenten auf dem virtuellen Spielfeld erfahren. Vermutlich müssen vorher noch ein paar Jahre vergehen.</p>
<p>Das <a href="http://mobilegamelab.de" target="_blank">Spieltreffen in Bremen läuft noch</a> bis zum 14.3.10 und endet am Sonntag auf der <a href="http://www.passion-bremen.de" target="_blank">Passion Sports Convention</a>. Tipp: Einfach mal vorbeischauen.</p>
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		<title>flip minoHD und Kodak Zi8</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 23:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[hardware]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hab ja lange hin und her überlegt, was für eine Taschen-HD-Kamera ich denn möchte. Auch wenn ich mich für die Kodak Zi8 entschieden haben, war die flip mino in der engeren Wahl. Durch einen glücklichen Zufall (Norbert hat die flip gewonnen) habe ich nun die Gelegenheit, mir die beiden Kameras im direkten Vergleich anzuschauen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab ja lange hin und her überlegt, was für eine Taschen-HD-Kamera ich denn möchte.<br />
Auch wenn ich mich für die <a href="http://www.telefreizeit.de/2009/12/neues-spielzeug-taschen-hd-camcorder-zi8/">Kodak Zi8</a> entschieden haben, war die flip mino in der engeren Wahl. Durch einen glücklichen Zufall (<a href="http://hayduk.de" target="new">Norbert hat die flip gewonnen</a>) habe ich nun die Gelegenheit, mir die beiden Kameras im direkten Vergleich anzuschauen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-38" title="flip minoHD" src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/03/flip_minoHD-300x160.png" alt="flip minoHD und Tasse" width="300" height="160" /></p>
<p>Natürlich ist mir nicht entgangen, dass es etwa <a href="http://ifranznation.de/?s=zi8" target="new">bei ifranz und seinen Freunden</a> und im <a href="http://pottblog.de" target="new">Pottblog</a> schon ausführliche Vergleiche der Zi8 mit flip-Modellen gibt, aber ein Test mehr kann ja nicht schaden.</p>
<p>Beide Geräte sind mit einem 1&#8243;-/4,5&#8243;-CMOS-Sensor mit 1,6 MP ausgestattet, die flip mit einer f/2.4- und die Zi8 mit einer f/2.8-fixed-focus-Linse. Die minoHD ist tatsächlich noch etwas kompakter als die Zi8, hat daher allerdings auch ein winziges Display (1,5&#8221; im Vergleich zu 2,5&#8221; bei der Zi8).</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=lJYO4smAVnA" target="new"><img class="aligncenter size-full wp-image-39" title="kein gelbes Auto hinter diesem Link" src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/03/flipmino_Zi8.jpg" alt="Qualitätsvergleich flip minoHD Zi8" width="394" height="310" /></a></p>
<p>Zu Testzwecken haben wir beide Kameras nebeneinander auf Stativen an die Straße gestellt und in 720p, 30 fps aufgezeichnet &#8211; etwas anderes wäre bei der flip ehrlich gesagt auch nicht möglich gewesen. Einen Ausschnitt des kleinen Films habe ich bei YouTube hochgeladen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lJYO4smAVnA" target="new">youtu.be/lJYO4smAVnA</a>. Mir gefallen die Zi8-Aufnahmen etwas besser (geringfügig schärfer, natürlichere Farben). Bei Innenraumaufnahmen mit wenig Licht konnten wir dagegen fast keinen Qualitätsunterschied entdecken. Beide Kleinkameras fühlen sich draußen bei Tageslicht am wohlsten.</p>
<p>Alles in allem ist auch die flip minoHD ein nettes Gerät fürs Geld. Klein, leicht, einfach zu bedienen, HD-Filmchen. An der Zi8 schätze ich darüber hinaus: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=R--H2IduZHU" target="new">Aufnahmen im Makromodus</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2GFY0wuAToo" target="new">HD 1080p</a> und &#8211; gerade erst entdeckt &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7mSftGucuFs" target="new">Aufnahmen in Zeitlupe</a>.</p>
<p><a href="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/03/makro_Zi8.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-40" title="makro Zi8 flipmino" src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/03/makro_Zi8-300x209.jpg" alt="Makromodus Zi8" width="300" height="209" /></a></p>
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		<title>Podcasting-Lizenzen im GEMA-Shop</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 22:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
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		<category><![CDATA[recht]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun gut, dann kann ich hier wohl kurzfristig nicht die Frage klären, wie GEMA-Künstler in die Lage versetzt werden, kurz mal zwischendurch ein Werk unter einer Creative Commons Lizenz frei zu veröffentlichen. Dann werde ich es vorerst mit etwas versuchen, das sich in meiner Telefreizeit einfacher klären lässt. Norbert meint, dass es Podcaster geben könnte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun gut, dann kann ich hier wohl kurzfristig nicht <a href="http://www.telefreizeit.de/2010/01/c-und-vg-wort-kompatibel/">die Frage klären</a>, wie GEMA-Künstler in die Lage versetzt werden, kurz mal zwischendurch ein Werk unter einer Creative Commons Lizenz frei zu veröffentlichen. Dann werde ich es vorerst mit etwas versuchen, das sich in meiner Telefreizeit einfacher klären lässt. <a href="http://hayduk.de">Norbert</a> meint, dass es Podcaster geben könnte, die außer Musikstücken, die zugleich <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Podsafe&#038;stableid=65864077" target=new>podsafe</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=GEMA-freie_Musik&#038;stableid=68385268" target=new>gemafrei</a> sind, zwischendurch auch mal das Bedürfnis verspüren könnten, Werke zu verwenden, die im <a href="http://www.gema.de/musikrecherche/" target=new>GEMA-Katalog</a> gelistet sind.<br />
Die GEMA betreibt im Netz einen <a href="https://lizenzshop.gema.de" target=new>Lizenzshop</a> und dort werden u.a. <a href="https://lizenzshop.gema.de/lipo/produkte/podcast/index.hsp" target=new>Podcasting-Lizenzen</a> angeboten.<br />
Dieser Lizenzshop darf nur genutzt werden, wenn eine ganze Reihe von Voraussetzungen erfüllt sind (bitte <a href="https://lizenzshop.gema.de/lipo/produkte/podcast/index.hsp" target=new>die vollständigen Bedingungen bei der GEMA</a> aufmerksam lesen!). Unter anderem dürfen durch den Podcast keine Einnahmen von über 300 Euro pro Monat entstehen, er darf nicht für die Zwecke eines Unternehmens genutzt werden, er darf nicht auf über drei URLs angeboten werden, darf nicht häufiger als täglich erscheinen, zudem gibt es Vorgaben dazu, auf welche Weise die Musiktitel in den einzelnen Episoden verwendet werden dürfen. Soweit, so schwierig.<br />
Als Podcast definiert wird dort </p>
<blockquote><p>&#8220;ein Angebot von redaktionell gestalteten Audiodateien &#8230; im Internet, das vom Endverbraucher abonniert bzw. im Wege des Einzelabrufs genutzt werden kann, und das es dem Endverbraucher ermöglicht, diese Audiodateien vom Server des Veranstalters abzurufen und auf den PC des Endverbrauchers oder auf ein mobiles Wiedergabegerät &#8230; zu übertragen bzw. dort zu speichern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die GEMA-Podcast-Definition setzt voraus, dass es sich beim Podcasting um eine Einwegkommunikation 1 zu n handelt und nicht etwa um eine Anregung zu Kommunikation und Diskurs, die auch Weiterverbreitung und -verarbeitung umfassen kann.<br />
Es werden Lizenzen mit Laufzeiten von einem Monat, zwei Monaten und drei Monaten angeboten. Während der Vertragslaufzeit ist keine Kündigung und Erstattung möglich. Zudem muss der Podcast denselben Namen behalten und darf weder an jemand anderen übertragen noch eingestellt werden. Die Kosten sind bei vorübergehender Nutzung überschaubar, so kosten etwa Intro/Outro (jeweils bis zu 20 Sekunden) plus fünf Songs je Monat 10 Euro. Die in Podcast-Folgen verwendete GEMA-Musik darf nach Ablauf der vereinbarten Frist nicht mehr zum Download angeboten werden, sofern keine Folgelizenz erworben wird.<br />
Bei der GEMA wird eine <a href="http://www.gema.de/?id=526" target=new>Liste der Podcasts</a> geführt, die eine solche Lizenz nutzen. Derzeit sind es knapp über 50 (von vermutlich Tausenden). Ein wesentlicher Grund dafür, warum so wenige der Podcast-Schaffenden in Deutschland sich für eine Musiknutzung nach diesem Modell entscheiden, dürfte ohne Zweifel das &#8211; hier nur angedeutete &#8211; komplexe Regelwerk sein. Die Suche nach guter freier, GEMA-freier Musik ist dagegen fast schon eine leichte Aufgabe.</p>
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		<title>Apps die ich mag: Top 10 Spiele</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[games]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich werde hin und wieder gefragt, was man denn auf dem iPod Touch so spielen kann, ohne dass es nach fünf Minuten schon langweilig wird. Und das Spiel soll natürlich nichts oder fast nichts kosten. Hier sind meine derzeitigen Lieblings-Apps für die Straßenbahn: Tap Tap NIN. Die Tap Tap Apps erinnern entfernt an DDR; wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde hin und wieder gefragt, was man denn auf dem iPod Touch so spielen kann, ohne dass es nach fünf Minuten schon langweilig wird. Und das Spiel soll natürlich nichts oder fast nichts kosten.<br />
<div id="attachment_32" class="wp-caption aligncenter" style="width: 489px"><img src="http://www.telefreizeit.de/wp-content/uploads/2010/02/tablett.jpg" alt="Silbertablett" title="iPod touch auf Tablett" width="479" height="205" class="size-full wp-image-32" /><p class="wp-caption-text">iPod touch auf Tablett</p></div><br />
Hier sind meine derzeitigen Lieblings-Apps für die Straßenbahn:</p>
<ol>
<li>
<a href="http://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=293970592" target=new>Tap Tap NIN</a>. Die Tap Tap Apps erinnern entfernt an <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Dance_Dance_Revolution" target=new>DDR</a>; wer im Rhythmus bleibt, punktet. Um diese Tap-Tap-Revenge-Variante zu mögen, sollte man der Musik von <a href="http://twitter.com/trent_reznor" target=new>Trent Reznor</a> etwas abgewinnen können. Viele der im Spiel verwendeten Stücke sind dem Nine Inch Nails Album &#8216;Ghosts&#8217; entnommen (erschienen unter CC, <a href="http://ghosts.nin.com" target=new>http://ghosts.nin.com</a>).</li>
<li><a href="http://www.mobigame.net" target=new>Edge</a>. Ein Würfel möchte durch ein Labyrinth geschubst werden.
</li>
<li><a href="http://itunes.apple.com/de/app/de-blob-lite/id306337640?mt=8">de Blob</a>. Eine graue Stadt wird bunt.
</li>
<li><a href="http://itunes.apple.com/de/app/ramp-champ/id317284160?mt=8">Ramp</a> <a href="http://rampchamp.com">Champ</a>. Virtuelles Dosenwerfen.</li>
<li><a href="http://www.pangeasoft.net/iphone/nano2/">Nanosaur 2</a>. Flugsaurier mit Raketenrucksack.</li>
<li><a href="http://itunes.apple.com/de/app/jellycar/id293886459?mt=8">Jelly Car</a>. Wabbelauto im Skizzen-Design.</li>
<li><a href="http://www.swaythegame.com/web/home.html">Sway</a> <a href="http://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=307830430">Lite</a>. Diese hangelnde Eidechse wird sich sicher auch auf dem iPad wohlfühlen.</li>
<li><a href="http://itunes.apple.com/de/app/blimp-the-flying-adventures/id317905091?mt=8">Blimp</a>. Luftschiffabenteuer.</li>
<li><a href="http://rolando.ngmoco.com">Rolando</a> <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=303385338">Lite</a>. Die rollenden Kopfkugeln sollten auf iPod, iPhone und iPad vorinstalliert sein.</li>
<li><a href="http://www.robocalypse.com">Robocalypse</a> &#8211; <a href="http://itunes.apple.com/de/app/robocalypse-mobile-mayhem/id326868344?mt=8">Mobile Mayhem</a>. Keine gute Idee, Toaster und Kampfroboter in derselben Fabrik herzustellen.</li>
</ol>
<p>Ach, und <a href="http://itunes.apple.com/de/app/the-secret-monkey-island-special/id324741347?mt=8">Monkey Island</a> auch noch. Weil es Monkey Island ist.<br />
Vielleicht mache ich so ein Liste ja später auch mal zu einer anderen Software-Kategorie. (Und nein, ich bin bei keiner der Anwendungen an den Umsätzen beteiligt.)</p>
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